Donnerstag, 25. September 2014

Der Typ hat Glück in Österreich vor einem Richter zu stehen...

…und nicht in Texas. Da lese ich auf ORF.at folgendes:
In „vielfachen Angriffen, zumindest zwei bis drei Mal pro Woche“ schlug und trat er die Frau, versetzte ihr Kopfstöße, packte sie an den Haaren und schlug sie mit dem Kopf gegen Möbel. Die Frau wurde gewürgt und gebissen, sie erlitt vielfache Verletzungen, die teilweise operativ versorgt werden mussten. Unter anderem brach er ihr das Nasenbein, den Oberkiefer, den Augenhöhlenboden und vieles mehr.

Bis zu fünf Jahre Haft drohen…weiterlesen 

Dieser mehrmals vorbestrafte Arsch, für den natürlich die Unschuldsvermutung gilt (trotzdem ist er meiner Meinung nach ein Arschgesicht) würde in Texas für jedes einzelne Delikt extra verurteilt werden und die einzelnen Strafen addiert werden…
Das würde locker 100 Jahre ergeben, wenn nicht Lebenslang. In den USA muss es nicht immer Mord sein. Auch ohne jemand zu töten wird z.B. in Texas bei einer Geiselnahme von mehreren Personen pro Geisel die Höchststrafe ausgesprochen und wer bei einem Mord dabei ist, den vielleicht sein Komplize verübte und den er als Mitläufer gar nicht wollte, wird als Mittäter (zum Tode) verurteilt werden….
In manchen besonders "fortschrittlichen" Bundesstaaten gibt es bei der dritten Verurteilung (auch wegen Bagatelldelikten wie Ladendiebstahls) Lebenslang…
Kaum zu glauben, aber ein Land wie die USA fordern von anderen Staaten Menschenrechte ein und treten sie mit selbst mit Füßen! Trifft ja in der Regel nur arme Hunde und Kleinkriminelle...
Bei dem oben angeführten Delikt finde ich die Höchststrafe lächerlich, es könnte schon ein "bisschen mehr" sein, denn es werden vermutlich nur drei bis vier werden und das ist für Gewalt an Kinder und Frauen viel zu wenig!
Natürlich bleibt auch die hier nicht beantwortete Frage offen WARUM sich eine Frau auf so eine Missgeburt "flacht" und sich nicht spätestens nach einer drohend erhobenen Hand von so einem Arsch trennt?
Doch schauen wir noch einmal kurz in die USA (via "dw.de") wo ich mir einen kleinen Auszug zum Thema Unrecht" in den USA ausleihe:
"Three Strikes" - und Du bist weg
Diese Gesetze schreiben zum Teil drakonische Strafen bei Bagatelldelikten vor. In einigen Staaten - etwa in Louisiana oder Florida - wird nach dem sogenannten Three Strikes Law jeder automatisch bis zu seinem Tod weggesperrt, der zum dritten Mal verurteilt wird. "Auch, wenn die erste dieser Straftaten noch so klein ist, 30 Jahre zurückliegt oder die Täter sie als Kinder oder Jugendliche verübt haben", sagt Turner der DW.
Sie berichtet vom Fall eines Mannes, der zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde, weil er schon mit 16 beim Klauen erwischt worden war. "Er wurde nun zu lebenslänglich verurteilt, weil er das Gewehr seines Stiefvaters gestohlen hatte. Der wiederum hatte damit gedroht, mit eben diesem Gewehr die Mutter des Mannes zu erschießen." Der Stiefvater kam ungeschoren davon.
Ein anderer Mann wanderte für den Rest seines Lebens hinter Gitter, weil er eine Lederjacke im Wert von 150 Dollar stehlen wollte. "Diese Urteile sind einfach grotesk und sie stehen in keinem Verhältnis zu den Straftaten", meint Turner. Damit steht sie nicht allein…. diesen hochinteressanten Artikel weiterlesen

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