Dienstag, 17. Januar 2012

"Das ist ein mildes Urteil, enttäuschen Sie nicht das in Sie....

gesetzte Vertrauen" sprach ein Richter in Graz zu einem angeklagten Menschenhändler und Zuhälter und schickte ihn nach Hause.Hier die Story:
Weil er vier junge Frauen nach Österreich gebracht und an Nachtclubs vermittelt haben soll, ist ein Bulgare am Dienstag im Grazer Straflandesgericht vor einem Schöffensenat gestanden. Laut Anklage nahm der Mann den Mädchen einen Teil ihres Verdienstes ab, zudem habe er sie geschlagen und bedroht. Weil ihm nur einer der Fälle tatsächlich nachzuweisen war, kam der Angeklagte mit einer milden Strafe - zehn Monate teilbedingte Haft - davon.
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"Studentin" geheiratet und Namen geändert

Den Richter interessierte auch, dass der Beschuldigte geheiratet und seinen Namen geändert hatte und auf diese Tour vor der Polizei eine Zeit lang in Sicherheit gewesen war. "Das war nur aus Liebe, nicht um etwas zu verschleiern", so der Bulgare. Seine Frau sei "Studentin"- was sie genau studiere, konnte er aber nicht sagen. "Es wäre nur interessant, ob sie als Prostituierte arbeitet - was sie studiert, ist mir relativ egal", meinte der Richter, der vermutete, der Angeklagte lasse möglicherweise nach wie vor Frauen im Rotlichtmilieu für sich arbeiten.
Da vermutet er also etwas, der Herr Richter, aber es kommt immer anders als man denkt:
Der Schöffensenat glaubte schließlich dem 37-jährigen Bulgaren, dass er nur in einem Fall an der Angelegenheit (Danke lieber Redakteur, das so ein Delikt eigentlich nur eine "Angelegenheit" ist. Man könnte es ja auch als "Import-Geschäft" ansehen Anm. d.Red.) beteiligt war und verhängte eine Haftstrafe von zehn Monaten, davon nur ein Monat unbedingt. "Das ist ein mildes Urteil, enttäuschen Sie nicht das in Sie gesetzte Vertrauen", gab Richter Koller dem Mann mit auf den Weg. (der doch nicht in (s)ein Bordell führte?) 
ganze Story: KRONE.at


Das hat sich der Bulgare sicher zu Herzen genommen und wird karitativ "für gefallene Mädchen" tätig werden. Und wenn der Richter nicht gestorben ist, so traut er ihm noch heute...


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