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Dienstag, 2. September 2014

Da wird "gepresst", natürlich nicht erpresst….

um politisch korrekt folgende Erpressung zu kommentieren:
….Noch immer sind neun Flüchtlinge auf dem Dach des Hostels in der Gürtelstraße (Berlin). An der Lage habe sich nichts geändert, sagte eine Sprecherin der Polizei am Samstagmorgen. Die Nacht vor Ort sei ruhig geblieben, auch am Samstag würden Polizisten im Gebäude versuchen wieder Gespräche mit den Männern aufzunehmen. Sie harren seit Dienstag ohne Lebensmittel aus, bereits am Mittwochabend wurden Strom und Wasser abgestellt….

Geistliche wollten Lebensmittel und Wasser überbringen

Die Geistlichen haben nach eigenen Angaben auch Nahrungsmittel, Toilettenpapier und Wasser für die Flüchtlinge dabei. Doch die Polizei hat die Versorgung der Flüchtlinge untersagt….
….Ihr Ziel sei, dass ihre Asylverfahren erneut geprüft und aus den anderen Bundesländern nach Berlin überstellt würden – wie es ihnen in der Vereinbarung vom Oranienplatz aus dem Frühjahr zugesichert worden sei. Für die Zeit einer erneuten Prüfung forderten die Flüchtlinge außerdem eine Grundversorgung, eine Unterkunft und Krankenversorgung.
Am Mittwochnachmittag hatte sich die Situation auf dem Dach der Flüchtlingsunterkunft verschärft. Einige hatten mit Selbstmord gedroht. Ein Ultimatum zum Verlassen des Hauses gibt es nicht, Lebensmittel oder Anwälte lässt die Polizei aber nicht durch….ganzer Artikel
Wenn wer mit Selbstmord droht, muss man doch nachgeben, oder? Für was haben diese Menschen Schlepper teuer bezahlt? Dazu die Unkosten für die "Ratgeber" diverser Aktionen, die auch schon wissen "Was, Wo, Wie und bei Wem" man einiges erreichen kann. Auch diese Tipps und Ratschläge von erfahrenen Landsleuten sind nicht immer gratis! Aber es ist doch schön, wenn sich die Kirche für arme Menschen einsetzt. Natürlich mit Spendengeldern von (Gut-) Gläubigen, denn die eigene, bestens investierte Kohle wird nicht angerührt. Dafür gab es aber "gratis" eine Messe samt Segen, wie auch nachzulesen ist:
...Schließlich feierte Pfarrer Effenberger zusammen mit etwa 15 Unterstützern ein Fern-Abendmahl auf der Straße vor dem Hostel. "Ich habe extra laut gesprochen, vielleicht haben ja die, denen wir geistlichen Beistand bringen wollten, etwas davon gehört." und: "Wenn diesen armen Menschen nicht einmal mehr geistlicher Beistand gewährt wird, sind wir ganz weit unten angekommen."
In einem gebe ich ihm aber Recht: Wir (Österreich und Deutschland) sind wirklich schon ganz weit unten angekommen, wenn Erpressungen als legales Mittel angesehen werden!
Nebenbei empfehle ich folgenden Artikel für "Gutmenschen" auf "n-tv.de":
Australien verbannt tausende Flüchtlinge aus Südasien auf entlegene Inseln und nennt das Asyl. Nun begehen immer mehr Mütter eine Verzweiflungstat - in Hoffnung auf Gnade für ihre kleinen Kinder. Die Regierung spricht von "moralischer Erpressung".
In einem australischen Asylbewerberlager haben mehrere Frauen Selbstmordversuche verübt, um die Chance ihrer Kinder auf Asyl zu verbessern. In nur zwei Tagen hätten auf der Weihnachtsinsel sieben Frauen Selbstmordversuche unternommen, mit Selbstmord gedroht oder sich selbst verletzt, erklärte die australische Menschenrechtskommission. Premierminister Tony Abbott nannte dies "erschütternd", warnte aber, seine Regierung werde sich nicht erpressen lassen…..
Immer diese angedrohten Suizid-Versuche! Wer kümmert sich eigentlich um die Einheimischen, die auf Grund ihrer verzweifelten Lebensumstände, Hilflosigkeit und aus Armut sich das Leben nehmen?



Montag, 25. August 2014

Die Selbstdarstellung hat einen neuen Namen: Ice Bucket Challenge….

Endlich kann man sich im Rahmen eines "guten Zweckes" einen Kübel mit Eiswasser über den Schädel leeren (lassen). In Ländern mit tropischen Temperaturen wie Kalifornien, Florida oder in Spanien gleichzeitig eine willkommene Abkühlung. Im etwas herbstlichen, kühleren und verregneten Regionen wie Österreich, Schweiz oder Deutschland eher der Beginn einer kräftigen Verkühlung.
Besonders schön wenn Promis, besonders jene ab der Kategorie C, echte Beachtung finden. Ohne "Wetten dass" oder "TV-Total. Da reicht schon ein Filmchen auf "facebook" oder "twitter" um neue Fans und Follower zu gewinnen und zu einer "Freundschaftsanfrage", zum "liken" oder "folgen" zu animieren…
Aber auch Hinze, Kunz und Nawaratil leeren sich fleißig Eiswasser über das Kopferl und nominieren dann die Nachbarin Frau Meier, den Postboten Herrn Müller oder den unehelichen Novak von der 11er Stiege, es auch zu tun. Natürlich spenden diese Personen alle, oder fast alle. Natürlich nur wenn sie vor lauter Stress überhaupt dazu kommen, oder nicht darauf vergessen.
Doch ich frage mich: Was bringen die gespendeten Millionen wirklich? Was geschieht damit? So meint und rätselt die Internet-Seite "futurezone.at" u.a. folgendes:
„Danke XY für die Nominierung für die #‎IceBucketChallenge“ – so beginnen seit einigen Wochen viele Facebook-Postings, mit der auf die Krankheit ALS aufmerksam gemacht wird. Aber die Challenge verkommt zur Selbstdarstellungs-Aktion.
Es geht vielen schon längst nicht mehr darum, auf ALS aufmerksam zu machen, sondern darum, ein möglichst ausgefallenes Kurzvideo online zu stellen, das von der Community viele „Likes“ erhält. Wer auf Facebook ist, wird regelrecht zugemüllt von diesen #‎IceBucketChallenge-Kurzvideos, es gibt leider keinen Filter, mit dem man diese Filmchen aufhalten kann. Und ein Video in meiner „Timeline“ hat mir schließlich gereicht: Statt einen Kübel mit Wasser und Eis zu verwenden, schüttete sich der Nominierte geschmolzenes Vanille-Speiseeis über den Kopf. Wenn er wenigstens geschmolzenes Schokoladeeis genommen hätte – das hätte optisch gleich ausgedrückt, was ich von Selbstdarstellern mittlerweile halte…
übrigens, ich googelte erst nachdem ich bereits die Zeilen oben (Selbstdarsteller) geschrieben habe und wurde nicht von dem Auszug animiert…
Ich stimme auch voll mit dem Schlusssatz in dem Bericht überein:
Es gibt (zu) viele Krankheiten, für deren Erforschung Spendengelder notwendig wären. Sinnvoll wäre eine Aktion, mit der ständig Geld in die Erforschung von Heilungsmethoden investiert werden könnten. Das ist die echte Challenge…weiterlesen
Nur eine Frage (eigentlich neben vielen) bleibt für mich offen: WAS passiert eigentlich, wenn wirklich ein Medikament erforscht wird? Jubel, Freude, Hopsasa? Ich denke eher dass eine Pharmafirma das Heilmittel patentieren, und das Medikament so nebenbei, aber gewinnbringend (teuer) vermarkten würde….
Steckt da "Gutes" dahinter? 
PS: Es wird sicher keinen Zoff oder gar Hype um die Patentierung eines Medikaments gegen ALS geben, falls eines gefunden wird. Es gibt einfach viel zu wenig Patienten, denen man als "Gegenleistung" den "Pyjama ausziehen" kann! Bei einem wirklich guten Medikament gegen Alzheimer oder Krebs würde es von geschäftlicher Seite natürlich ganz anders aussehen! Denn auch schwere Krankheiten sind für Pharmafirmen nichts anderes als ein gutes Geschäft. Wie es auch das tägliche sterben für Bestattungsfirmen und Kirchen darstellt!

Der "Strichfilosof" im neuen NEWS:

Ganze Story auf   NEWS.at Quelle: BoD.de Über das Buch Die ungewöhnliche Biografie eines nicht alltäglichen Autors,...

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