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Sonntag, 26. Juni 2011

Verblödung im Namen des "Vaters, des Sohnes, und des hl.Geistes"

Das "Unautorisierte Amt" befasste sich in letzter Zeit besonders mit dem Thema Apokalypsen der Urzeit (Zu ihrer "Beruhigung": Es gab schon mehrere und die Erde dreht sich noch immer) und wie sich das Leben auf dem Planeten oft unterschiedlich entwickelte. Mit der religiösen Sicht dieses Zufalls-Ereignisses habe ich schon lange abgeschlossen (siehe die die Links unten) Millionen Jahre beherrschten grausame und blutrünstige Geschöpfe diese Welt: Saurier. Sie handelten wie später der Mensch: Ihre Beute waren jene, die friedlich ihre Kreise zogen, also sympathische, (da vegetarische;-) Artgenossen...
Ein "lieber Gott" oder, dem Zeitgeist entsprechend: "Designer" hat also dem Treiben dieser Viecher Millionen Jahre "zugeschaut". Lange bevor Adam und Eva die Bühne dieser Welt betraten, also das "Paradies"! (Wie viele Ur-Menschen der Laune des "lieben Gottes" zum Opfer fielen, ist leider nicht bekannt.)
Dazwischen ließ ER alles vernichtende Supervulkane ausbrechen, "veranstaltete "Super-Beben" und auch mal einen vernichtenden Blitz die Erde treffen. (Wenn die Erde im Strahlungsfeld der Gammablitze liegt, könnte es gefährlich für sie werden. Sie lösen in der Atmosphäre die Bildung von Stickoxiden aus, die die Ozonschicht zerstören. Auf die Einwirkungen eines
Gammablitzes soll ein Massensterben auf der Erde vor 440 Millionen Jahren zurückgehen) Gott schickte aber auch Asteroiden oder Kometen punkgenau und zielsicher auf diesen Garten Eden. Anscheinend um die "Fehlplanung" Saurier zu beseitigen. Er ließ auch mehrere Klimaveränderungen zu, um immer wieder mit neuen Leben zu experimentieren...
Ein wahrer Designer, der zwar zögerlich, aber oft, seine Umgebung umgestaltete! 

Nun ein paar Medien-Meinungen zu den "Kreationisten" (hört sich doch echt cool an!) deren Welt nicht älter als 6000 Jahre ist und wo Saurier und Menschen gemeinsam lebten. Hie und da flattert in "ihrer Buch-Welt" auch ein Engechenl durch die Landschaften und erschien jenen, die heute als Heilige, Propheten oder gar Gottes Sohn bekannt und verehrt werden...

Fast die Hälfte der US-Amerikaner lehnt die Evolutionslehre ab. Und viele glauben eher an die biblische Genesis als an das Wirken einer höheren Macht. Die Kreationisten glauben, dass alle Tiere innerhalb weniger Tage erschaffen wurden. Auf der Erde, die laut ihnen nur etwa 10.000 Jahre alt sein soll, hätten einst Menschen und Dinosaurier nebeneinander gelebt. Erst eine weltweite Katastrophe, die Gott über die Erde kommen ließ, habe das friedvolle Miteinander beendet: die Sintflut......
Die Langsamkeit der Evolution
Anhänger dieser Lehre suchen nach Beweisen für das Wirken der Sintflut, und sie finden sie in Naturformationen wie dem Grand Canyon. Er soll allein durch die Sintflut entstanden sein. Der Grand Canyon wurde zwar tatsächlich durch die Kraft des Wassers geschaffen, doch es gibt ein entscheidendes Merkmal, das die Kreationisten ignorieren: Der Prozess verlief extrem langsam....
.....So entpuppt sich die Idee von einem "intelligenten Designer" als Versuch, auf den ersten Blick nicht zu begreifende Phänomene zu erklären und mit einer religiösen Überzeugung in Einklang zu bringen. Doch alle Indizien sprechen dagegen. Die Evolutionslehre hingegen steht mit jedem neuen Fund, mit jeder neuen Erkenntnis auf dem Prüfstand. Sie stellt sich wissenschaftlich begründeter Kritik und wird, wenn nötig, entsprechend der neuen Erkenntnisse stetig angepasst. 
Quelle: 
abenteuerforschung.zdf.de
Radikale Christen drängen in die Schulen. Ginge es nach ihrem Willen, würde Darwin auch bei uns vom Sockel der Lehrmeinung gestoßen.
Der Mensch kann gar nicht vom Affen abstammen. Weil er nämlich von Gott geschaffen worden ist! Biologielehrer müssen sich in letzter Zeit häufiger mit solchen Argumenten auseinander setzen. Denn seit in den USA fundamentalistische Christen, die Kreationisten, versuchen, Schule und Wissenschaft auf bibeltreuen Kurs zu bringen, mehren sich auch in Deutschland die Versuche, die Evolution in Frage zu stellen.

Ein intelligenter Schöpfer – statt Evolution

Die Welt sei, wie im Alten Testament geschrieben steht, in nur sechs Tagen geschaffen worden, behaupten die radikalsten dieser Christen. Das soll vor ca. 6000 Jahren geschehen sein. Und keinesfalls habe sich das Leben, wie von Charles Darwin (1809–1882) postuliert, über viele Zwischenschritte aus einer gemeinsamen Urform entwickelt – durch Zufall und Selektion. Sondern es sei von Anfang an von einem einzigen intelligenten Schöpfer planvoll angelegt worden.

„Die Leute können glauben, was sie wollen“, kommentiert das Ulrich Kutschera, Pflanzenphysiologean der Universität Kassel. „Aber sie sollen die Wissenschaft in Ruhe lassen. Wir arbeiten auf der Basis von Beweisen, nicht von Glaubenssätzen.“ Als Leiter eines Arbeitskreises Evolutionsbiologie erhält er immer wieder Briefe von Lehrern, die berichten, dass ihr Unterricht von Schülern kritisiert werde, weil er der Wissenschaft und nicht der Bibel folge. Oft sind diese Schüler Angehörige der Zeugen Jehovas.

Auch in Deutschland versuchen die Kreationisten Fuß zu fassen. Eine „Studiengemeinschaft Wort und Wissen“ vertreibt evolutionskritische Lehrmaterialien, darunter das Buch „Schöpfung oder Evolution?“, das 2002 sogar den Deutschen Schulbuchpreis erhielt. Diese Auszeichnung wird jährlich von einem Verein vergeben, der sich „Ehrfucht vor Gott, Nächstenliebe, Toleranz und Dialogfähigkeit“ verbunden fühlt.

Werteorientierte Bildung

Der Verband Deutscher Biologen warnte daraufhin die Kultusminister, dieses „ideologisch motivierte Buch“ zur Ausbildung zuzulassen. Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) pries es dennoch als „sehr gutes Beispiel für werteorientierte Bildung“.

Obwohl das Buch nicht für den Unterricht zugelassen ist, landet es – als Spende interessierter Eltern – zusammen mit anderen Lehrmaterialien von „Wort und Wissen“ immer wieder in Schulbibliotheken

„Kein ernsthafter Wissenschaftler, auch nicht unter denen, die religiös sind, stellt die Evolution in Frage“, sagt Bert Hölldobler, Würzburger Zoologe und Ameisenforscher mit Lehrstuhl in Arizona. „Bei uns sind die Kreationisten nur eine Seifenblase. In Amerika sind sie leider eine Tatsache!“ mehr und Quelle: focus.de
Aber auch der Islam hat seine "Denker" in Sachen Evolution und Schöpfung:
Eine Evolution gibt es nicht, Darwins Lehre ist Teufelswerk: Seine Bücher machten Adnan Oktar alias Harun Yahya zu einem der bekanntesten Kreationisten in der islamischen Welt. Im Interview mit SPIEGEL ONLINE erklärt er, wie er den Darwinismus besiegen will.
er meint u.a.: Das Konzept des "Intelligent Design" behauptet, die Dinge seien irgendwie erschaffen worden, aber nicht von wem. Man sollte klar sagen: Das war Allah...mehr und Quelle: spiegel.de


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