Mittwoch, 9. Juli 2014

Fachchinesische Schlagzeile, made in ORF!

Da lese ich auf ORF.at folgendes:
Asylwerberinnen in Australien begehen Suizidversuch
weiter unten steht folgendes, das etwas verwirrt erscheint:
….Die Grünen-Politikerin Sarah Hanson-Young sagte, ihr sei in Gesprächen mit Flüchtlingen in den Lagern bestätigt worden, dass zehn Mütter wegen akuter Selbstmordgefahr unter Aufsicht seien. Sie warf der Regierung vor, Menschen bis an den „Punkt der Selbstzerstörung“ zu drängen…
Nach grüner Ansicht drängt also die eigene Regierung diese Menschen zur Androhung eines Suizid. Aber das ist, wie in der Schlagzeile angeführt, noch lange kein "Suizidversuch"... 
Wie auch ein geplanter Mord noch lange kein versuchter oder "begangener" ist. Ich weiß, verwirrend, wie eben die Schlagzeile….
Noch mehr verwirrte mich in dem Bericht folgendes journalistische "Glanzstück" mit einer Grammatik "garniert", die aus einem Internet-Übersetzungsprogramm (wie Bing) stammen könnte:
….„Es ist schon erschreckend, eine Mutter zu dem Punkt zu bringen, dass sie sagt: ‚Gut, wenn ich mich für meine Kinder opfern muss, ist das vielleicht, was ich tun werde‘“, sagte Hanson-Young….
Journalistisches Fachchinesisch, mit dem scheinbar auch "Bing" nichts anfangen konnte. Zum Thema "Staats-Erpressung" will ich mich gar nicht äußern. In Deutschland und Österreich sind diese "Kavaliersdelikte" ja schon tolerierter und von der Flüchtlings-Lobby geförderter Alltag...


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