Mittwoch, 6. August 2014

Ebola und die offenen Tore nach Europa...

Gestern in der ZIB2 (ORF) antwortete der deutscher Wissenschafter (Virologie) Dr.Jonas Schmidt-Chanasit auf die Frage des Moderators Armin Wolf "ob vielleicht infizierte Flüchtlinge mit dieser höchst gefährlichen und ansteckenden Krankheit via Italien nach Österreich oder Deutschland gelangen könnten da es auch einen Verdachtsfall in Kroatien gäbe", mit einem fast klaren "Nein". Ohne Zögern, und ohne Wenn und Aber. Nicht ganz, denn er relativierte die Gefahr auf  "sehr gering", nur bei Flugreisenden könnte es Gefahren geben, aber man achte drauf...
Denn die Inkubationszeit betrage drei Wochen und in dieser Zeit schafft es angeblich kein Flüchtling, der durch die Wüste an die Küste gelangen will um ein Boot nach Italien zu besteigen, nach Lampedusa wo die Lega Nord Gefahren sieht…
Die spanische Exklave Melilla in Marokko, wo fast täglich hunderte afrikanische Flüchtlinge den "Sprung" nach Europa schaffen, wurde als möglicher Gefahrenherd gar nicht erwähnt….
Aha, sehr beruhigend. In drei Wochen schafft das keiner? (unausgesprochen: und wenn, haben die Betroffen Pech gehabt?) Wie weiß das eigentlich der Herr Wissenschafter? Jeder reitet doch nicht mit einem Kamel durch die Wüste oder durchquert sie gar zu Fuß….
Oder sollte der Herr Doktor vielleicht nur als "Valium" für das Volk dienen?  
Nachzuschauen in der Mediathek des ORF

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