Mittwoch, 26. Oktober 2011

Ängste werden geschürt: Immobilien-Gold-Aktien-Blase und Euro-Crash...

Analysten, Wertpapier-"Experten", Finanz-Propheten schauen in den Kaffee -Sud, lesen in Tarot- Karten oder beschwören alle möglichen Geister. Wenn möglich auch ihren! 
Angela Merkel spricht gerade im Fernsehen, aber ich habe den Ton weg geschaltet: Ich stehe nicht auf Opium aus ihrem Munde, aber scheinbar einige konstitutionelle Anleger: Der Dax schnellt von einem kleinen Minus ins kräftigere Plus....
Über Gold steht heute in der BILD:
So meint der Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank: Der Goldpreis wird schon bald wieder davon ziehen. „Der Aufwärtstrend ist nach wie vor intakt, Gold wird wieder teurer”, prophezeit der Volkswirt. Alle Fundamentaldaten sprächen dafür. Die Euro-Schuldenkrise könne so schnell nicht gelöst werden....
Gold ist ein ganz heißes Eisen für Privatanleger”, warnt Börsenhändler Niklas Breckling von der Düsseldorfer Wertpapierhandelsbank Schnigge. Der Markt werde längst von Spekulanten dominiert. Wer als Privatanleger jetzt zu Rekordpreisen in das Edelmetall investiert, kann sich nach Einschätzung Brecklings so stark die Finger verbrennen, wie Aktionäre das vor elf Jahren am Neuen Markt erlebt haben. Sollten die Krisenängste zurückgehen, seien Kursverluste unvermeidbar..
„Die Leute sollten jetzt lieber ihr Altgold zu Geld machen, statt zu überteuerten Preisen einzusteigen”, empfiehlt Verbraucherschützerin Oelmann.
Also schnell alles ins Brieferl und an "Briefgold" oder andere dubiose Abzocker schicken um den lieben Rainer Calmund sein Fett erhalten helfen? Wir vom "Unautorisierten Amt" meinen: NEIN! Wir berichteten bereits:
...Stecken Sie nicht zu viel Gold in das Sackerl,  sonst kommt vielleicht ein "Gackerl" (Scheiße) retour. (Die Pakete sind höchstens bis 500 € versichert) Lesen sie vielleicht ein paar Infos und Meinungen, bevor Sie anrufen:
Briefgold:Abzocke (youtube)

Briefgold.de : ciao: Abzocke
Lesen Sie das Kleingedruckte


Aktien & Wertpapiere:
Wir werden täglich "gewarnt": wie von Absendern von Kettenmails, wo uns "Wunder-Wuzzis" raten unser Geld "zu retten" und "wo uns geholfen werden wird", wenn wir vorher einige Euros zu ihnen rüberspringen lassen....
Es wird auch vor Immobilienbesitz gewarnt, denn vor lauter Banken- und Staatenhilfe können auch Zwangshypotheken drohen:
Verfasser: Institut für Wirtschaftsforschung und Gesellschaftspolitik (Andreas Popp)
Drohen wieder Zwangshypotheken nach dem Euro-Crash oder Staatsbankrott?
Warum Volkszählung – gerade jetzt und mit Immobilienerfassung?
Datei herunterladen (FLV, 165.79MB)(Auch als mp4 verfügbar auf unserem Podcast)
12.05.2011: Michael Vogt von Alpenparlament.tv im Gespräch mit Andreas Popp über "Zwangshypotheken: Enteignung der besonderen Art"
Die öffentlichen Finanzen in Deutschland sind bekanntermaßen dramatisch. Auch die noch desolatere finanzielle Situation in Griechenland, Spanien, Irland und anderen Staaten hat daran nichts geändert. Systemkritische Experten sind sich schon lange einig: Der Staat wird seine Bankrotterklärung nur verhindern bzw. abermals hinauszögern können, indem er die Bürger neben den normalen Abgaben in besonderer Form enteignet.
Eine solche Enteignung wäre auf deutschem Boden nicht neu. Bereits 1923 und 1948 gab es staatliche Zwangshypotheken. Das könnte sich nun wiederholen. Bei einer staatlichen Zwangshypothek wird eine Grundschuld zugunsten des Staates in die Grundbücher eingetragen. Immobilienbesitzer werden somit zwangsweise verschuldet und müssen den oktroyierten Kredit abzahlen. Die Immobilienwirtschaft hat das deutsche Immobilienvermögen im Januar 2009 auf knapp 9 Billionen Euro geschätzt. Bei einer Zwangshypothek über 10 Prozent könnte sich der Staat 900 Mrd. Euro beschaffen, die er mit den Grundschulden besichern könnte.Quelle

Hier ein sehr interessanter Artikel von "wallstreet-online.de":
Der staatliche Raubzug auf Ihr Geld hat begonnen. Denn die Geister aus der Vergangenheit wie Währungsreform, Zwangsanleihen, Goldverbot und Zwangsenteignung werden wieder auferstehen. Der Katalysator für diese Ereignisse wird Italien sein.  
Den  Schuldenberg, den Italien vor sich her schiebt, beläuft sich auf 120 % der Wirtschaftsleistung. Da sich italienische Anleihen in den Portfolios von Banken auf der ganzen Welt befinden, ist die Möglichkeit hoch, dass Italien irgendwann seine Zinsen nicht mehr bedienen kann und so den Geldmarkt zwischen den Banken zum erliegen bringt. Die Folge daraus wären Beschleunigungen von Bankenpleiten und Wirtschaftskrisen weltweit.  
Unseren EU Bürokraten fällt darauf hin nichts Besseres ein, den EU Rettungsschirm auf 1,5 Billionen EURO erweitern zu wollen, um das System was sie nährt, aufrecht zu erhalten. Das ist vergleichbar mit einem Geisterfahrer auf der Autobahn.  Nur der Unterschied zum normalen Geisterfahrer ist, das dieser bei erkennen sofort auf die richtige Spur wechselt und unsere EU Geisterfahrer wissen, dass sie sich auf der falschen Spur befinden und geben trotzdem Vollgas.  Mit Vollgas in den Abgrund. Anders ist dies nicht mehr zu erklären. Folgende Szenarien sind aufgrund dieses Handelns höchst wahrscheinlich. Währungsreform, Zwangsanleihen und Goldverbot.  
Währungsreform  
Die Währungsreform 1923 in Deutschland zog eigentlich nur den Schlussstrich unter die katastrophale Hyperinflation der Nachkriegjahre. Mit der Folge, dass Sparguthaben, Anleihen und Lebensversicherungen entwertet wurden. Damals musste man 1 Billion Mark geben, um 1 Reichsmark zu erhalten.  1948 musste man 100 Reichsmark umtauschen, um 6,50 D Mark zu erhalten. Die Aktienkurse fielen nach der Umstellung um ca. 90 %.    

Zwangsanleihe
Wie das Wort Zwang besagt, wurden Steuerpflichtige gezwungen, diese Staatsanleihe zu erwerben. Sie diente als Finanzierungsquelle für die leere Staatskasse. Damals wurden alle Bürger mit einem Vermögen von über 100.000 Mark zur Zeichnung gezwungen. Aufgrund der Hyperinflation löste sich der Wert der Anleihe bis zur geplanten Tilgung in Luft auf.  
Goldverbot  
Im Jahr 1933 erließ US Präsident Roosevelt ein Goldbesitzverbot. Dieses Verbot zwang alle US Bürger, ihr Gold zu einem Kurs von 20,67 US Dollar pro Feinunze an  die Zentralbank zu verkaufen.  

Am 15. Juli 2011 tritt das Finanzierungs-Regulierungspaket, der so genannte ’Dodd-Frank-Act’ in Kraft, der US-Privatanlegern verbietet, Edelmetalle über Devisenbroker zu handeln. Einige Insider glauben, das diese Regelung der Vorbote eines neuen Goldbesitzverbotes in den USA ist und deutsche Anlieger ebenfalls tangiert werden könnten.  
Schon die Sozialisten besangen in ihrer Internationalen ’’…. VÖLKER hört die SIGNALE….’’  Beste Grüße   Heiko Schrang 
Hier noch ein überaus empfehlenswerter und zynischer Artikel von RUTHWITT über Frau Merkel: 

„Vertrauen Sie Kanzlerin Merkel in der Eurokrise?“


 

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