(M)ein Testament der anderen Art.....

Das richtige Testament liegt dort, wo es hingehört: Beim Notar. Diese Zeilen hier sollen aber eine Ergänzung und auch eine Erklärung darstellen... 
Ich möchte im billigsten Sarg (sogar um den ist schade) verbrannt werden. Kein Pfaffe soll in die Nähe meiner (billigsten!) Urne (Schuhkarton wäre mir lieber) kommen und am liebsten wäre mir, die Asche würde irgendwo entsorgt, also einfach verstreut (am liebsten im Meer, wenn ich in Spanien "reißaus" nehmen sollte. Denn dort bekommen Angehörige die Urne ohne jede Bestimmungen oder Vorschriftem problemlos ausgehändigt. Oder in einem "Armengrab" verbuddelt werden....
Meine Frau, oder wer auch immer, soll keinen Cent für "Aasgeier" bezahlen!
Ich verbrachte einen großen Teil meines Lebens in (auch geistiger) Armut und mit Armen, Alkoholikern und Drogenabhängigen, also würde ich mich in deren Gesellschaft als Toter in einer unterirdischen "WG" eigentlich ganz wohl fühlen ;-)
Mit einem Wort: Das billigste vom Billigen. Ohne Grabstein, ohne Reden von fremden Menschen, die jene Verstorbenen kaum bis gar nicht kennen, über die sie so "liebevoll" Unsinn quasseln. Natürlich sollen auch keine Parten gedruckt werden, ebenso keine Anzeigen in Zeitungen über meinen grußlosen Abschied geschaltet werden. "Danach" soll auch der "traditionelle" Leichenschmaus (auch ein Wirt und "trauernde" Schmarotzer wollen gut leben) auf Kosten meiner Frau nicht stattfinden....
Diese Ergänzung stelle ich deswegen in den freien Internet-Raum, damit niemand, wenn es so weit ist, u.a. behauptet, meine künftige Witwe wolle sparen und habe mich nicht geliebt....
Ich will einfach, dass "Leichenfladerern" (kommt von Leichenfledderer) und all jene Berufsgruppen, die mit dem Geschäft "Tod" gut fahren, Geld in den Rachen geworfen wird. Auch Blumenhändler, Steinmetzer oder ein Friedhof sollen nicht an meinem Tod verdienen....
Es kostet alles viel Geld, das meine junge Frau viel besser gebrauchen kann. Ich halte nämlich nichts von dem "Hauptsache a schöne Leich"- Firlefanz und denke meine künftige "Kinderstube" für Maden und anderes Getier ist nicht mehr wert, als der Kadaver eines in Massenhaltung verreckten Tieres....
Freddy Rabak
Denia/E, Kärnten/A
am 16.07.2012
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Kommentare:

  1. Auch wenn Du die Menschheit generell ablehnst, solltest Du über die Alternative der Organspende nachdenken. Gibt einem Kind Deine Augen und es wird durch sie sehend.
    Gib alles, was im "Cadaver" verwendbar ist, bevor man Dich verfeuert. Auch wenn viele Leute sich an Organspenden bereichern, so gibt es auch noch einige, denen Du das Leid erleichtern kannst.

    Aber ab einem gewissen Alter kommen wir als Spender ja leider eh nicht mehr in Frage.

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  2. Liebe Lilac,
    In Österreich braucht man keinen Organspenderausweis, da wird "gespendet", wenn die Ärzte einige "Ersatzteile" benötigen.......
    Davon profitieren übrigens auch viele Deutsche.
    LG
    Freddy

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