Sonntag, 28. Juni 2015

In schrecklichen Tagen wie diesen....

Gedanken zu einem Posting auf "derstandard.at" über Facebook und Hetzer. (siehe unten)...
Christen, Juden, oder Atheisten erleben wirklich sehr schlimme Tage. Eigentlich keine guten Jahre! Ob blutige Terroranschläge, die auch Österreich immer näher kommen, die endlos scheinende Finanz-Krisen, der Zerfall des im Koma befindlichen Konstrukts Euro und Europas wachsende Arbeitslosigkeit. Armut und Unmut breiten sich im nicht vereinten Europa wie ein Virus aus. 
Anschwellende Flüchtlingsströme, religiöser Wahnsinn und menschenverachtende Greueltaten im Namen eines Gottes. Kriege, Versklavungen und Massaker an hungernden Kindern und Frauen, das immer steiler werdende Gefälle von reich zu arm, die täglichen kriminellen und oft tödlichen "Einzelfälle", die Griechenland-Krise und vieles mehr an Horror-Meldungen...(Der tägliche Blick in die Medien genügt)
Der radikale Klimawechsel findet nicht nur in der Natur statt, auch in der Politik. 
Besonders auf "facebook" geht es schon wie auf einem "Schlachtfeld der Gesinnungen" zu: Verleumdungen, Lügen, Beschimpfungen, Drohungen, und Rassismus. Hetze in jeder Form, in allen Facetten und sämtlichen Farbschattierungen des politischen Wetterhahn`s. Von ganz Links bis weit nach Rechtsaußen. Besonders die Aufrufe von fanatischen "Religioten", welche die Welt vereinnahmen und ins totalitäre Chaos stürzen wollen und "Gutmenschen" die auch sehr viel Böses und Hassbotschaften verbreiten und wie einst die nationalsozialistischen Blockwarte Andersdenkende förmlich überwachen, denunzieren und anzeigen. Da genügt oft schon ein schlecht formulierter Satz. Auch wenn er wenige Minuten später gelöscht oder geändert wird. Auch wenn er provoziert wurde, oder der Verfasser vielleicht besoffen oder gerade nach einem Streit in der Familie nur grantig war, ein sogenannter Screenshot gilt heute als Beweismittel...
Da las ich gestern auf "derstandard.at" folgenden Beitrag eines Users im Forum zu dem Thema: "Facebook: Hetzer stellen Familie mit Mindestsicherung an Pranger"
und ich, als "verantwortungsloser und unautorisierter Amtsleiter" finde, dass diese Zeilen (weniger der (politisch) "rot" eingefärbte Artikel) es verdient haben, hier noch einmal veröffentlicht zu werden:
Wir sind ja mittlerweile schon so weit, dass von manchen Leuten das gesamte FB-Verhalten politisiert wird: Ich habe schon von Lehrern im öffentlichen Dienst gehört, die in ihrer Freundesliste ein "Strache-Cleaning" durchführen. Leute die FPÖ-nahe Seiten liken oder mit anderen Leuten befreundet sind, welche FPÖ wählen, werden einfach gelöscht. 

Schwarz/Weißes Schubladendenken finde ich in einer Demokratie nicht sehr förderlich, denn: Mensch bleibt Mensch. Egal ob Asylwerber oder FPÖ-Sympathisant. 
Wir bauen Mauern wo keine waren. Wir entfremden uns von unseren Nachbarn und Brüdern, nur weil diese aus Langeweile etwas Dummes auf FB liken!



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