Am späten Abend des 6.Juli, meinen Geburtstag, nahm das "Horror-Szenario" in Denia seinen Lauf. Ich genoss ein Glas mit einem fruchtigen Rioja, natürlich Gran Reserva, auf der Terrasse. Meine Freundin begnügte sich mit einer Dose deutschen Bier, natürlich von "Aldi". ;-)
Endlich hatte sich das Barometer von unerträglichen 40° auf fast "kühle" 31° "gesenkt", als ich gegen 22h den beweglichen Schatten an der Wand sah: den einer la Cuceraca, einer beschissenen Kakerlake.
Jenes Viecherl, das einmal, hoffentlich in sehr ferner Zukunft, auch nach einem Atomkrieg oder Meteoriteneinschlag, die Menschheit überleben wird. Nach einem Rundgang und einer Kontrolle der Wände mit der Taschenlampe, war ich entsetzt! Diese Mistviecher krochen vom Boden bis in den sechsten Stock hoch.
Ich bin zwar in Denia an der Costa Blanca, an verschiedenes Ungeziefer schon gewöhnt, auch an Makler, Heilpraktiker, Schamanen, Wünschelrutengänger, Handaufleger (und natürlich Handaufhalter) und eine Unzahl von Bettlern, aber die gemeine Küchenschabe schlägt alles....
Nun sind einige Tage vergangen.
Vor 3h morgens komme ich nicht ins Bett, da ich auf meiner 108 m2 großen Plattform auf die Plagegeister mit tödlichen Sprays Jagd mache. (Aber nicht auf die vorher beschriebene Personengruppe!)
Heute verklebten wir alle Ritzen, Fugen, Lüftungen und Überlaüfe an den Waschtischen, Bidets und Badewannen. Einige Fallen wurden plaziert und ich hoffe das Match um den dritten Platz heute genießen zu können....
Da hatte mein Freund Bruno (man nennt ihn auch den "Bücherwurm") noch Glück, als er vor einigen Tagen nach einem Besuch, wieder nach Wien flog. Ihm gefiel es übrigens in Denia.
Foto: Bruno im Restaurant "Mena"/Denia
"Spanien ist jetzt der große Favorit", sagte der Vize-Weltmeister von 1974. "Wen ich unterstütze? Ich bin Holländer. Aber ich unterstütze den Fußball, den Spanien spielt", meinte der 63-Jährige weiter: "Del Bosques Team hat sich stetig gesteigert und befindet sich im Finale in Top-Form. Gegen Deutschland haben sie Fußball gespielt, mit dem sie jeden Gegner geschlagen hätten."
Hätte sich das ein Franz Beckenbauer vor dem Spiel gegen Spanien zu sagen getraut, obwohl er wahrscheinlich ähnlich wie Cruyff gedacht hat? Der Günther Netzer schon eher, der übrigens mit seinem Partner Delling hervorragend kommentierte... Nein, denn dann wäre er für Werbe-Verträge oder Kommentator sowie andere lukrative Nebenjobs nicht mehr Top für die "Schland" Gröhler... Deshalb wünsche ich auch Spanien den Titel, nicht weil ich hier seit 10 Jahren wohne und eigentlich ein Holland-Fan bin. Aber Spanien bietet dzt. im Fußball-Menue ein 5 Sterne-Gericht. Ansonsten schaut es mit dem Fraß an der Costa-Blanca in den meisten Touristen-Restaurants nicht so gut aus. Auch nicht in den Super-Märkten. Dort findet man selten Frisches, aber immer öfters geschmacklose Früchte, ausgedörrten Salat, leicht angefaulte Zwiebel und geschmacklose Kartoffeln, die man sehr sorgfältig schälen muss. Bei Knoblauchknollen kann man die Hälfte "vergessen", frische Kräuter oder Basilikum? Fehlanzeige! Vegetarier oder Bio-Liebhaber scheinen hier sehr rar zu sein, denn kaum sperrt ein Laden auf, hat er schon wieder zu. Sie sind schon Gourmets, die lieben Spanier. Zumindest beim Fußball! Damit es wieder lustig wird: Einige Tops aus Netzer & Delling:
einer Nachwuchs-Kollegin in einer drittklassigen Besetzung, auf irgend einer Provinz-Bühne, vermutet der Herausgeber. Darum freue ich mich dass die dzt. Weltbeste Fußball-Nationalmannschaft im Finale steht! Meine Wertung: Ganz einfach: Deuschlands Kicker sind "DSDS-Stars" die bei "Lindenstraße" auftreten, Die Holländer besser als die Hermes House Band, aber Spaniens "elf Tenöre" sind die besten Interpreten auf der Rasen-Bühne!
für die deutsche Fußball- Nationalmannschaft? Antwort von "Radio Blödsinn": Gegenfrage: Sind die Mädels Ivanka etc. eine kulturelle Bereicherung für den Strich?
Weil eine Beisitzende" Richterin (nicht die Vorsitzende!) ihren Rückflug von einem Spanien-Urlaub fahrlässig plante und prompt wegen der Aschenwolke nicht zum Prozess kam, wurde Berhan aus der Haft entlassen, um noch einmal zuzuschlagen. Zum "Glück" traf es niemand, der nicht wusste wer dieser Typ ist, sondern seine Freundin, die ihn ja kennen muss! Die wissen musste, dass Berhan ein Gewalttäter und Totschläger ist. Also hält sich mein Mitleid mt dem Opfer sehr in Grenzen! Schade nur, dass er der verantwortlichen Richterin nicht zufällig begegnete... Hier der Bericht von BILD.de:
...Wieder ein Fall von unfassbarer Gewalt in Hamburg. Wieder hat ein Intensivtäter zugeschlagen, der eigentlich längst hinter Gittern sitzen sollte: Der mutmaßliche 20-Cent-Killer Berhan I. (17) hat seine Freundin Jennifer O. (18) krankenhausreif geprügelt, weil sie nicht für ihn auf den Strich gehen wollte. Berhan brach seiner Freundin das Wadenbein, sie erlitt Prellungen am Kopf und am Oberkörper. Der Bruder des Täters stand angeblich lachend daneben, als Berhan Jennifer misshandelte. Sie kam anschließend in eine Klinik. Eine Mitschülerin zeigte Berhan an, am Freitag wurde er festgenommen, sitzt jetzt in U-Haft. Dort, wo er schon lange hätte sein sollen. Rückblick: Am 12. Juni vergangenen Jahres schnorren Berhan I. und sein Kumpel Onur K. (17) auf dem Bahnhof Harburg Dachdecker Thomas M. um 20 Cent an. Als der 44-Jährige den Jugendlichen kein Geld gibt, schlagen sie ihn zu Boden, treten dann auf ihr wehrloses Opfer ein. Thomas M. stirbt drei Wochen später. Berhan I. soll der Haupttäter gewesen sein. Dann beginnt eine unvergleichbare Reihe von Justiz-Pannen: • Die Beisitzende Richterin schaffte es nicht, wegen der Aschewolke rechtzeitig aus dem Spanien-Urlaub zum Prozess zu kommen – obwohl sie vier Tage Zeit hatte. • Der neue Prozess wird zu spät terminiert – weil eine weitere Beisitzende Richterin ihren Urlaub nicht verschieben wollte. • Jetzt war die Sechs-Monats-Frist überschritten. Beginnt ein Prozess nicht nach spätestens einem halben Jahr, müssen die Inhaftierten freigelassen werden. So auch Berhan I. und sein Kumpel Onur K.
Diese Gemeinschaft von Schwulen, Päderasten und Lebensverleugnern hat die Regierung Brasiliens fest im Griff! In den USA wird ein virtueller Pranger für Frauen geplant! Verzweifelte Frauen werden gemobbt, im Stich gelassen, von heimlichen Zumpferlspielern als Mörderinnen angesehen, viele nehmen sich das Leben! Wer braucht Religionen? An einen Gott glauben kann man auch ohne diese psychischen Geiselnehmern! Gnadenloses Gerichtsurteil Ein schockierender Fall im letzten Jahr zeigte, wie kompromisslos Brasiliens katholische Kirche beim Thema Abtreibung ist. Ein brasilianischer Richter hat einer Schwangeren Mitte Juni eine Abtreibung versagt, obwohl sich der Fötus ohne Gehirn entwickelt. Der Richter begründete das laut brasilianischen Medienberichten damit, dass "für die Mutter keine unmittelbare Lebensgefahr" bestehe. Demnach verwies der Richter auf die Gesetzeslage, wonach eine legale Abtreibung in Brasilien nur nach einer Vergewaltigung oder bei Gefahr für das Leben der Schwangeren möglich sei. Derartige Urteile sind in Brasilien kein Einzelfall.
Da Silvas doppeltes Spiel In Brasilien sterben jedes Jahr Tausende Frauen bei heimlich und nicht fachgerecht durchgeführten Abtreibungen. Pläne der Regierung von Präsident Luiz Inacio da Silva, das Gesetz zu lockern, scheiterten bisher am Widerstand der einflussreichen katholischen Kirche.
Da Silva selbst spielt dabei ein doppeltes Spiel. Er lässt seine Minister gegen die rigiden Abtreibungsgesetze kämpfen, betont jedoch - wohl auch wegen des Zuspruchs von 75 Prozent katholischen Wählern - immer, dass er selbst gegen Abtreibungen sei.
Schockierende Studie Eine Studie der Regierung offenbarte dabei jedoch zuletzt dringenden Handlungsbedarf, wie das US-Magazin "Time" in einer ausführlichen Reportage berichtete. Demnach führt die Gesetzeslage lediglich zur Tabuisierung - und zu horrenden Zahlen bei illegalen Abtreibungen.
Laut der Untersuchung hat jede fünfte brasilianische Frau bereits einen illegalen Schwangerschaftsabbruch hinter sich. 200.000 Frauen werden jährlich mit medizinischen Komplikationen aufgrund der gefährlichen Praktiken in Spitäler eingewiesen.
Abtreibung als Wahlkampfthema Auch im laufenden Wahlkampf in Brasilien gibt das Thema Abtreibung einmal mehr ein gutes Vehikel für populistische Parolen ab. Die Konservativen brachten eine Gesetzesvorlage für eine weitere Verschärfung der Rechtslage ein, obwohl ein Beschluss unwahrscheinlich ist.
Am 3. Oktober wählt Brasilien einen neuen Präsidenten und ein neues Parlament. Die zu Ende gehende Legislaturperiode bedeutet, dass die - offenbar als Wahlkampfschachzug lancierte - Gesetzesvorlage für noch strengere Abtreibungsregeln wohl Makulatur bleiben wird.
Kirche mischt in Tagespolitik mit Im Falle eines Machtwechsels wird die Kirche die Konservativen jedoch an die Pläne erinnern. Die katholische Kirche Brasiliens mischt permanent in der Politik mit und empfahl etwa, Kandidaten zu wählen, die "bedingungslosen Respekt vor dem menschlichen Leben" hätten.
Ärzte exkommuniziert Die Position der brasilianischen Bischöfe in Abtreibungsfragen dürfte selbst für die meisten europäischen Katholiken haarsträubend sein: Für Aufsehen sorgte etwa ein Fall im vergangenen Jahr, als eine Neunjährige nach einer Vergewaltigung durch ihren Stiefvater schwanger wurde.
Die Ärzte nahmen wegen Lebensgefahr für das Mädchen eine Abtreibung vor. Die katholische Kirche ließ die Ärzte daraufhin ebenso wie die Mutter des Mädchens exkommunizieren. Von kirchenrechtlichen Konsequenzen für den Vergewaltiger ist nichts bekannt.
USA: Zum Hinschauen gezwungen
Im US-Bundesstaat Oklahoma ringen die republikanischen Abgeordneten und der demokratische Gouverneur seit Monaten um ein neues Abtreibungsgesetz, das Frauen bewusst enormem psychischem Druck aussetzen soll. Geplant ist etwa, dass sich Frauen den Fötus per Ultraschall ansehen müssen. Sogar Bestimmungen für den Fall, dass sie dabei wegesehen, gibt es. Nicht einmal Opfer von Inzest und Vergewaltigung wären davon zwingend ausgenommen. Sogar ein republikanischer Abgeordneter findet die Gesetzesvorlage "abstoßend". mehr: ORF.at Quelle: ORF.at
Und die Touristen? Sie strömen in Massen zur staatlich sanktionierten Tierquälerei! Das Land, das Hunde und Katzen nach kurzer Zeit im Tierheim vergast, wo immer wieder Hunde ausgesetzt, gequält und getötet werden, setzt dieser "Barbaren-Kultur" noch den Schutz der königlichen Krone auf.... Ladrillero rannte verzweifelt um sein Leben. Durch die Gassen des westspanischen Dorfes Coria. Verfolgt von einer johlenden Meute. Zwei Stunden dauerte die Hetzjagd, bei der Ladrillero einer 27-jährigen Frau seine Hörner in den Leib rammte. Dann, vor der 250 Jahre alten Kathedrale des 13 000-Einwohner-Ortes, gingen dem Stier die Kräfte aus. Er sackte zuckend zu Boden. Ein Gnadenschuss beendete sein Leben. Auftakt für ein typisches Dorffest in Spanien. Es hätte freilich für Ladrillero noch schlimmer kommen können: In früheren Jahren bewarfen die Dorfbewohner die Stiere während der Treibjagd durch die Straßen mit Dartpfeilen. Bevorzugte Wurfziele waren dabei Hoden und Augen. Dies hatte Bürgermeister Juan Valle Barbero nun verboten. Obwohl, so der Bürgermeister, die Pfeilspitzen den Stieren eigentlich „kaum wehtun“ würden. „Aber sie fügen dem Ruf unseres Festes großen Schaden zu.“ Ein bescheidener Erfolg der Tierschützer, die gegen solche „Fiestas der Stierquälerei“ immer heftiger protestieren. Auch im Costa-Blanca-Ort Denia marschierten dieser Tage die Gegner der „Tierfolter“ auf – jedoch ohne größeres Gehör zu finden. Beim „Bous a la Mar“ (Stiere ins Meer) werden die Bullen über den Hafenkai und dann ins Meer gejagt. Per Abschleppseil fischt man die Stiere dann, wenn sie noch leben, aus dem Wasser. Dieses Volksfest in der Urlaubshochburg Denia am Mittelmeer finden die Spanier so bedeutend, dass es von der Regierung zur „Fiesta von nationalem touristischem Interesse“ erklärt wurde.
Nun rüsten sich spanische und internationale Tierschutzverbände zum Protest gegen weitere fragwürdige und berüchtigte Stier-Volksfeste: Beim „Toro de la Vega“ im zentralspanischen Nest Tordesillas wird im September der Stier von Lanzenreitern und unter dem Gejohle der Zuschauer mit Speeren malträtiert – bis er stirbt. Weil dabei besonders viel Blut fließt, haben Fotografen und Kameraleute keinen Zutritt. Ein „grausames Spektakel“, empört sich der spanische Europa-Abgeordnete der Grünen David Hammerstein, das „eines der hässlichsten Gesichter der Tiermisshandlung in Spanien“ zeige.
Kaum besser ist der Ruf der Fiesta „Toro de fuego“ (Feuerstier) in Medinaceli, ebenfalls in tiefer zentralspanischer Provinz. Dort werden die Bullen im November in der Dunkelheit mit brennendem Gehörn durch den Ort in die Arena getrieben. Es gibt kaum ein Dorf in dem beliebten Urlaubsland, das keine Hatz oder einen Stierkampf organisiert, stets zu Ehren des örtlichen Schutzheiligen: Rund 20 000 solcher Spektakel gibt es pro Jahr. „Tierquälerei als Volkssport“, nennen die Gegner diese Massenfeste, die mit Steuergeldern organisiert werden. „Traditionspflege“, lautet die Standardreplik aus den Rathäusern. Doch die Front der Gegner wird stärker: Umfragen zufolge sind drei Viertel der Spanier gegen die blutigen Stiergemetzel. Spaniens „Anti-Stierkampf-Partei“ erhielt immerhin bei ihrem Debüt bei der letzten Europawahl 45 000 Stimmen. Und in der nordspanischen Metropole Barcelona erzwangen die Tierfreunde nun mit 200 000 Unterschriften, dass das Parlament der Region Katalonien demnächst ein Stierkampfverbot diskutieren muss.
Doch obgleich in Katalonien der Widerstand besonders vernehmbar ist, glauben nur wenige, dass ein Verbot durchkommt. Ganz zu schweigen von einer nationalen Initiative. Man weiß zwar, dass der sozialdemokratische Regierungschef Spaniens, Jose Luis Zapatero, mit einem Bann sympathisiert. Doch die Stierkampffreunde sitzen in allen Parteien – und im Königshaus: König Juan Carlos ist Spaniens prominentester Fan. Erst vor kurzem feierten 19 000 Menschen in der monumentalen Arena Barcelonas den Star-Torero Jose Tomas. Trugen ihn, nachdem er mit seinem Degen sechs Stiere erledigt hatte, auf den Schultern vom Platz. Wie einen Gladiator. „Vergötterung von Jose Tomas“, titelte entzückt die nationale Zeitung „ABC“.
„Die Größe einer Nation lässt sich daran ermessen, wie sie ihre Tiere behandelt“, sinnierte schon vor langer Zeit Mahatma Ghandi, der berühmte Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung.