Dienstag, 22. Mai 2012

Ein weiser, schlauer, erleuchteter Richter?

Oder gar esoterisch veranlagt? Ein moldawischer Ex-Polizist erstach seine Freundin und fasste in Wien 16 Jahre Haft aus. (Von denen er voraussichtlich nur knapp über zehn Jahre absitzen wird)
Von der Tat und Verhandlung will das "Unautorisierte Amt" nicht präziser berichten, nur ein Satz des Richters stach mir auf "diepresse.com"ins Auge und war der auslösende Moment für die Schlagzeile des Blogs:
....Das Geständnis und die bisherige Unbescholtenheit des Mannes wirkten strafmildernd, erschwerend allerdings "die relativ brutale Vorgangsweise. Es waren zwei sehr tiefe Messerstiche, die ein richtiges Blutbad angerichtet haben", erklärte Richter Georg Olschak....
Wie konnte der Herr "Rat" (etwas antiquierter Begriff für öst. Richter) die Relativität der brutalen Vorgangsweise erkennen? Sprach er vielleicht persönlich mit dem Opfer in einer Seance, (oder ließ er Tischchen rücken, fragte Tarot-Karten, oder bemühte er Wahrsagerinnen aus diversen TV-Medien, also war er ein "Medium" für ein Medium?) wo ihm die Ermordete vielleicht mitteilte: "War ja nicht so arg, erst ab drei Stichen wäre es erst richtig brutal und noch blutiger geworden"....
Zur diepresse.com -Story

Montag, 21. Mai 2012

Hertha BSC Einspruch: Das Urteil des DFB ist natürlich....

gerecht, wenn man es von der Warte der Fans von Fortuna Düsseldorf sieht. Aber natürlich ungerecht aus Berliner Sicht.
"Ungerecht" war aber auch der Sieg von Chelsea gegen den FC Barcelona wie auch im Finale gegen Bayern München. Da entschied Fortuna wie im Casino beim Spiel, oder wenn man nach einem Flugzeugabsturz unverletzt und als einziger Überlebender aus dem brennenden Wrack steigt... 
Doch ist es Gerechtigkeit, wenn der Gewinner im Casino ein reicher Mensch wäre und der einzige Überlebende des Crash ein mieser Massenmörder? 

Eine Schlagzeile, die BILDung zeigt:

Todes-Bakterien fressen Blondine auf 
Ein harmloser Unfall hat für Aimee Copeland (24) verheerende Folgen.
prangt auf der Internet-Seite der Tageszeitung ÖSTERREICH.
Interessant, was der/die RedakteurIn dem "Volk" als Schlagzeile verkaufen, um ein paar Klicks mehr zu ergattern. Was wäre gewesen wenn die junge Frau brünett gewesen wäre? Oder gar Kleinwüchsig? ("Todes-Bakterien fressen Liliputanerin (Zwergenfrau) auf"?) 
Weiter unten im Text kommt man der "Schlag (ins Gesicht) -Zeile" etwas näher:
Alles begann mit einem harmlosen Unfall. Die Studentin verletzte sich bei einem Ausflug an den Fluss Tallapoosa an der Wade, musste mit 22 Klammern genäht werden. Eigentlich nichts dramatisches, aber was niemand wusste: In der Wunde hatten sich fleischfressende Bakterien eingenistet, die "Nekrotisierende Fasziitis" (Anm.: eine Nervenkrankheit) auslösten....
Dazu einige Meinungen aus dem Forum (erspart uns diese Story weiter zu kommentieren):



defekter meint am 16.05.2012 19:46:20ANTWORTEN >
ich denke ein paar todesbakterien haben einem oe24 schreiberling das hirn aufgefressen...so eine blöde meldung echt...das ist volksschulniveau
Maxl99 (GAST) meint am 16.05.2012 18:47:19ANTWORTEN >
Genau, da gebe ich den (GAST) recht, Blondine ist unangebracht! Studentin wäre ok.
wie entwürdigend (GAST) meint am 16.05.2012 17:46:00ANTWORTEN >
Liebe Redakteure, hätte Ihr die Schlagzeile doch wenigsten "Todes-Bakterien fressen Stundentin auf" genannt. Die junge Frau hat bereits ein Bein und einen Teil des Unterleibs verloren - weitere Amputationen werden folgen. Und Ihr habt sie mit nichts anderem zu beschreiben, als mit ihrer Haarfarbe?

Sonntag, 20. Mai 2012

Noch ein paar Anmerkungen zum Ball der Barmherzigkeit...

Natürlich wurde da nicht gekokst, kassierten keine Objektivhascher Gagen oder "Spesen" (wie jene von RTL restaurierte Dschungel-Antiquität, nach der sonst kein Regisseur krähen würde) Lesen Sie mehr über die teils abgehobenen, "ach so wichtigen" Wichtigmacher, wie auch von barmherzigen "Gut-Stars" auf dem "Ball der Silikon-Bälle", der "natürlich nicht nur Spaß" war : "derstandard.at

Lauter gute, hilfsbereite Promis, Stars und Sternchen......

waren gestern am "Life-Ball". Die Creme de la Creme der (nicht nur schrillen und selbsternannten) Oberschicht der (politischen) Gesellschaft, (Lebens-) Künstler und Society rahmten das "Fest der Spenden" edel und großzügig in einen millionenschweren "Euro-Rahmen" ein... 
Natürlich war wieder einmal kein Eigennutz, keine billige Eigenvermarkung und Eitelkeiten, Gewinnströmungen und politische PR hinter diesem Ball für HIV-Kranke zu erkennen, vermutet die Redaktion. (vermuten darf man vieles, nur nicht aussprechen). Deswegen soll auch hier eine Art von "Unschuldsvermutung greifen...
Mir erzählte schon vor längerer Zeit ein HIV positiver Junkie er bekomme von der AIDS-Hilfe nichts, nur Schwule, denn er sein ja "nur ein Junkie"....
Der Mann und seine Frau sind inzwischen gestorben, deshalb sind diese Aussagen auch nur ein Gerücht....
Hier haben wir einen interessanten, aber leider etwas älteren Beitrag der "Kleinen Zeitung" (von Achim Schneyder) zum Thema gescreent:

Zuletzt aktualisiert: 15.05.2009 um 23:11 Uhr2 Kommentare

Life Ball: Der Tanz um das tödliche Virus

Der Life Ball ist schrillste Party des Landes einerseits, eine nicht ganz durchschaubare Charity zum anderen.
Als Gery Keszler am 30. Mai 1993 erwachte, da hatte er möglicherweise einen Kater, sicherlich aber ein sehr zufriedenes Lächeln auf den Lippen. Schließlich ging der erste Life Ball im Festsaal des Rathauses zu Wien reibungslos über die Bühne und der Reinerlös belief sich auf 1,1 Millionen Schilling, umgerechnet 79.940 Euro.

Differenzbetrag. Seither ist viel passiert und der Life Ball ein mitunter auch etwas undurchsichtiges Charity-Spektakel, das ob der Undurchsichtigkeit auch Zeitschriften wie "Die Zeit" auf den Plan ruft. Und die rechnet folgendes vor: 11,8 Millionen Euro beträgt der Reingewinn seit Bestehen des Balles. Davon flossen 10,5 in zahlreiche nationale und internationale Projekte, 626.000 sind gleichsam als eiserne Reserve gebunkert. Wo sich der Differenzbetrag von immerhin 674.000 Euro befindet, das weiß allerdings niemand. Außer Keszler vermutlich, denn der Erfinder ist als einziger von Anbeginn weg auch im Vorstand des gemeinnützigen Trägervereines "Aids Life".

Kosten bleiben im Dunkeln. Besagte 11,8 Millionen Euro ergeben sich übrigens aus den von "Life Aids" veröffentlichen Zahlen, die stets den jährlichen Reinerlös ausweisen, sprich die gesamten Einnahmen abzüglich aller Kosten, die allerdings im Dunkeln bleiben, sowie den Geldern, die an diverse Aids-Vereine und Hilfsrojekte ausgeschüttet werden.

Kein Gütesiegel. Ob dieser mangelnden Transparenz, was die exakte Höhe der pro Ball generierten Summen betrifft, bleibt "Aids Life" auch das bei Non-Profit-Ornagisationen an sich sehr beliebte Spendengütesiegel verwehrt, das die Kammer der Wirtschaftstreuhänder verleiht.

Vereinsstruktur. Ein wenig verschwommen stellt sich auch die Vereinsstruktur dar. Während das Büro in der Porzellangasse residiert, ist Keszlers Privatadresse gleichzeitig auch die des Vereines. "Die Zeit" schreibt: "Da nicht anzunehmen ist, dass Keszler, der als geschäftsführender Obmann von 'Aids Life' monatlich ein Netto-Gehalt von 2500 Euro bezieht und sich den reiseintensiven Lebenswandel mit großzügigen Zuwendungen von Life-Ball-Sponsoren versüßt, dem Verein noch zusätzlich Miete verrechnet, muss es für die unterschiedlichen Zustelladressen einen anderen Grund geben; am ehesten einen steuerlichen, da gemeinnützige Vereine steuerbegünstigt sind."

Kontrolle. Unklar auch, wie der Verein die bestimmungsgemäße Verwendung der Hilfsgelder kontrolliert, wozu seriöse Spendenorganisationen sich an sich verpflichtet fühlen. Günter Tolars Ein-Mann-Hilfsorganisation "Positiv Leben" beispielsweise wurde bisher mit rund 900.000 Euro gefördert. Laut Zentralregister ist der Verein allerdings seit 1994 nicht mehr geschäftsfähig.

Seriös. An Keszler prallt all das ab. "Das ändert gar nichts an der Seriosität von Tolars Arbeit", sagt der 46-Jährige. Und weiter: "Wenn ich sehe, was ich geschaffen habe, bin ich glücklich."

Selbstdarsteller. Und geschaffen hat er tatsächlich allerhand, auch wenn der Ball mehr und mehr zum teils ordinären Schaulaufen schriller Selbstdarsteller verkommt, was auch Keszler ärgert und Chris Lohner so kommentierte: "Ein Penis ist noch kein Kostüm."

280 Sponsoren. Aber die Zahlen sprechen für sich. Waren beim ersten Ball im Jahr 1993 gerade einmal zwei Fernsehstationen vor Ort, so steigerte sich diese Zahl auf bis zu 65 wie etwa 2007. Auch die Zahl der Sponsoren schnellte in die Höhe - von drei auf 280 (ebenfalls 2007). Und auch die Liste der Prominenten, die Keszler ohne Gagen zu bezahlen nach Wien locken konnte, ist eine sehr lange. Von Elton John über Sharon Stone, Catherine Deneuve, Liza Minelli bis hin zu Ex-US-Präsident Bill Clinton, der heute Abend sogar zum Mikrofon greifen wird.
ACHIM SCHNEYDER

Anmerkung des "Unautorisierten Amte: Dem Verein wurde 2009 das Spendengütesiegel überreicht



Nach dem Polterabend "polterte" es gewaltig....

Heute um 11h hätte die Hochzeit des Herausgebers dieser Seite am Standesamt Völkermarkt (Kärnten) stattfinden sollen. Nun wurde alles abgeblasen, weil die "Braut" keinen Alkoholiker heiraten will....
Der Anlass zur Verweigerung des "Ja-Wortes":
Der "Bräutigam", also ich, hatte am Polterabend einige "Mischungen" ("G`spritzte") getrunken (Rotwein mit Mineralwasser). Seit Monaten wieder einmal. Genau genommen sechs Gläser über einen Zeitraum von fünf Stunden. Er dachte durch eine Bemerkung seiner Braut einen "Sanctus" für diesen Abend erfahren zu haben. Doch sie sah das leider ganz anders.....
Eigentlich wäre es "attraktiver" und "eindrucksvoller" gewesen, hätte sie vor dem Standesbeamten ein "Nein" geschrien, gehaucht oder nur einfach gesagt.....
Was hätte Kaiser Franz Joseph wohl an meiner Stelle gesagt: "Mir bleibt nix erspart"....
Die Zeilen, die Sie bis jetzt "konsumiert" haben, schrieb ich eine Stunde vor dem Termin am Standesamt. Doch ich konnte abends noch folgendes zufügen:  
50 Minuten vor der scheinbar geplatzten Hochzeit und wenige Augenblicke bevor ich die Trauzeugen Roman und seine Frau Gillian anrufen und ihnen die "Bad-News" mitteilen wollte, überlegte es sich meine Verlobte und es wurde doch noch nach der Trauung ein sehr schönes Fest in der "Trixnerstube" in Mittertrixen, wo uns ein Harmonika-Spieler mit eine Ständchen begrüßte und hervorragende "Kasnudeln" serviert wurden...
Natürlich ohne Alkohol.....    
foto: ⓒ privat

Freitag, 18. Mai 2012

Die Bedeutung von "LMIA"....

bedeutet, falls Sie diese Abkürzung noch nicht kennen und damit vielleicht schon verbal damit bedacht wurden: "Leckt`s mich im Arsch" ist eine kulturelle Bereicherung! (siehe WIKIPEDIA) und damit ist "ursprünglich" ein sechsstimmiger Kanon von Wolfgang Amadeus Mozart gemeint....
Ich verstehe auch noch immer nicht warum "im" Arsch gemeint wurde, man könnte doch auch "am" Arsch sagen (aber auch flüstern oder schreien)...
Mir geht z.B. vieles "am Arsch"....(vorbei) 
Natürlich kann man diesen "vulgären" Satz (besonders für Leute gedacht, die noch nie für ein paar Euro die Stunde schwer arbeiten mussten), als "Götz-Zitat" bezeichnen. Zitiert wurde er aber auch von Wolfgang von Goethe: http://de.wikiquote.org/wiki/Götz_von_Berlichingen
PS: Dieses Blog dient auch der Weiterbildung für fiese Abkürzungen von miesen Zitaten für "Dummies". Ein Satz, der heute noch ein Kulturgut" darstellt. Von der Unter- bis zur Oberschicht.....

Der "Strichfilosof" im neuen NEWS:

Ganze Story auf   NEWS.at Quelle: BoD.de Über das Buch Die ungewöhnliche Biografie eines nicht alltäglichen Autors,...

Mehr als SEX beliebte Postings