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Montag, 9. März 2015

Tauben und tauber Tierschutz...

"Taubenfüttern ist falsch verstandener Tierschutz! Zudem ist es völlig inakzeptabel, Essensreste auf Grünflächen oder auf den Gehsteig zu schmeißen"
sagt die sozialdemokratische Umweltstadträtin Wiens, Ulli Sima (übrigens eine Tochter aus dem reichen und obendrein sehr einflussreichen Haus Sima. Ihr Großvater Hans Sima war nämlich von 1965 bis 1974 Landeshauptmann von Kärnten) Aber zum Glück wird für "Gesetzesbrecher" noch nicht das Gesetz der Scharia angewendet und man darf die böse Hand weiter behalten... 
Knöllchen kosten satte 36 Euro! 
Die "Zielgruppe" sollte das als eine Art billiger "Vorwahl-Werbung" sehen. Denn die meisten WienerInnen werden vollstes Verständnis für ein strenges Eingreifen der "Elite-Truppen" (WasteWatchern) aufbringen, weil Tauben ja alles verdrecken, Autos und Denkmäler anscheissen und Krankheiten verbreiten. Außerdem werden laut Sima auch Ratten zwar unbeabsichtigt, aber doch, mitgefüttert. 
(Was soll`s? In Gefängnissen werden viele "Ratten" wie Vergewaltiger oder Mörder gefüttert, und noch dazu von verständnisvollen PsychologInnen "gestreichelt"....)
Aber schon ausgestorben gedachte Krankheiten und Viren importieren auch viele internationale "Gäste" aus fernen Ländern nach Europa, ohne sie beim Zoll oder den zuständigen Behörden "zu melden". Aber auch jene Riege der BefürworterInnen der "Kampf-Maßnahmen gegen illegale Tauben-Fütterer", werden wohlwollend mit den Köpfen nicken und dabei vielleicht vergessen, dass sie sich am Marcus-Platz in Venedig auch schon mal liebend gerne mit "ach so lieben Tauberln" auf der fütternden Hand fotografieren ließen... 
Wien ist halt anders als Venedig! 
(Wie werden eigentlich jene Umweltverschmutzer bestraft, die in Parks oder besonders gerne auf der grünen Donauinsel grillenaus Plastikflaschen saufen, und ihren Müll und Essensreste einfach liegen lassen oder im Wasser "entsorgen"?) 
Ich denke, da müssten die "WasteWatcher" mit mehreren Hundertschaften von Polizisten im "Kampf-Dress" ausrücken, wenn sie dort ernsthaft Strafen abkassieren würden...
Fast schon wie die "Schwarzfahrer-Fahnder" in den Öffis....
Jetzt frage ich mich was z.B. wäre, wenn ich in einem Park Eichhörnchen, Spatzen, Meisen oder Amseln füttern will und auf einmal gesellen sich mehrheitlich "ganz gemeine" Tauben dazu und die armen Spatzen flüchten? Doch plötzlich tauchen wie aus heiteren Himmel diese, vielleicht im Rahmen von Arbeitsplatzbeschaffung geschaffenen "WastWatcher" auf und "ertappen" mich beim Tauben füttern? 
Stellen die mir vielleicht für das Füttern von Spatzen eine Art Strafmandat aus, obwohl ich nur der bereits vom aussterben bedrohten Vogelart etwas Futter zukommen lassen wollte? Nur weil plötzlich die Tauben in der Mehrheit sind...?
Sie werden die 36 Euros abkassieren, darauf getraue ich mich zu wetten....
PS: Spatzis zu füttern wäre ja gestattet, (nur nicht "den" von Richard Lugner ;-) 
Deshalb stellen Sie vielleicht während der Fütterung ein Schild auf: Beschissene Tauben! Euer Zutritt zur Futterstelle ist strengstens verboten...

Der "Strichfilosof" im neuen NEWS:

Ganze Story auf   NEWS.at Quelle: BoD.de Über das Buch Die ungewöhnliche Biografie eines nicht alltäglichen Autors,...

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