Leseprobe: über eine folgenschwere Vergewaltigung und wie ein Opfer zum Täter wurde….

Leseprobe aus Freddy Rabaks neuen Buch, das hoffentlich bald erscheinen wird. 
Italienische Nudelgerichte...
Das Problem für jeden Wiener:
 Man kann es in Wien nicht mehr aushalten,
 aber wo anders auch nicht.

Helmuth Qualtinger

Der 6. Juli 1987 war eigentlich nicht anders als viele andere Julitage jedes Jahr. Trotzdem ein denkwürdiger Tag, an den aber nur ich zurückdenke. Nicht besonders heiß, es fiel kein Schnee, und der Tag war auch nicht besonders aufregend. Die Zeitungen befassten sich noch immer mit den Beteuerungen eines vergesslichen, inzwischen verblichenen, Bundespräsidenten Waldheim, der am 27.4. in die „unerlauchte“ Watch - List aufgenommen wurde und damit keine Chance mehr hatte, jemals eine Green-Card für die USA zu erhalten oder in zerrissenen Jeans nach New York zu reisen. Jene Stadt, in der Udo Jürgens laut einem Song von ihm noch niemals war... Alles wegen seinem Pferd, das angeblich bei der SA war...
Aber die „Watch-List“ war noch immer harmloser, als vor Jahrzehnten auf Schindlers Liste zu stehen.
Ansonsten herrschte eine laue Sommerflaute in den Medien- aber auch in meinem Bett.
Aus dem Badezimmer hörte ich Sonja, meine kurzfristig zur Erstbraut aufgestiegene Zweitbraut, mit einer Zahnbürste ihren hartnäckigen Zahnbelag bekämpfen. Eine eigentlich brave und gute "Alte", die auch sehr gut gebaut war, doch "machen wir's in Liebe" klappte mit ihr nicht so recht (ihre Stimme war zu schrill, ihre Haut zu rauh). Ich dachte (und ich glaube heute noch, ich seufzte auch) wiederholt an die Pfirsichhaut Roswithas, meiner vor wenigen Tagen ins freiwillige „Exil“ gezogenen „Erstbraut“, die wahrscheinlich gerade einen jungen knackigen und in einer Disco frisch geernteten Schönling verkostete...
Doch was soll's: Kleiner oder ausgeleiert wird sie nicht werden, die enge und schlüpfrige Büchse der Lust....
Meine (noch) zittrigen Finger begannen, den restlichen Schlaf aus den verquollenen Augen zu reiben. Der verdammte „Kater“ in meinem Schädel, der scheinbar meine Gehirnrinde mit einem Kratzbaum verwechselte, ließ sich nicht so einfach davon jagen und ich hoffte, er würde bald zu streunen beginnen und ein neues Quartier beziehen...
Mein krächzender Ruf nach Kaffee wurde von Sonja erhört und bei einer genußlosen Frühstückszigarette dachte ich wieder an Roswitha. Na ja, ein guter Hund verläuft sich nicht und wenn, dann ist er keine Träne und besonders keinen Ständer wert. Ich hatte ja außer Sonja noch Gerti als Neuzugang in meinem "Club la Strada" zu verzeichnen und mit Karin, meiner Ex-Frau und „Vorreiterin“ von Roswitha, verband mich eine (sexuell-)lose Freundschaft ohne Zügel und Peitsche.
Unter diesen Vorzeichen begann mein Geburtstag seinen Lauf zu nehmen, um im späteren Verlauf in einen Galopp überzugehen. Der 6. Juli 1987: Ein Tag, an dem der deutsche Politiker Uwe Barschel nicht ahnte, dass er nur noch 100 Tage zu leben hatte und ein Ladendieb in einem Wiener Einkaufszentrum beim Diebstahl zweier Flaschen Whisky ertappt werden würde. Er selbst war die dritte, fast leere „Flasche“, mit zu wenig Hirnsafterl!
Auch ich hatte am Vortag sehr wohl einige Flaschen mit diversen Inhalten der Wiederverwertung zugeführt und es ging mir noch immer nicht besonders gut mit dem Mistvieh von Kater in meinem Schädel. Doch das Heute sollte ganz anders werden! Denn das Heute, gestern noch als Morgen bezeichnet, ist eigentlich gestern, und morgen (wir sind wieder bei heute angelangt!) fängt man bekanntlich immer ein neues Leben an! („Morgen“ beenden bekanntlich auch die meisten Leute das Saufen, das Herumhuren, oder sie hören mit dem Rauchen auf!)
Wichtig war aber an diesem 6. Juli eigentlich nur mein Entschluß, den "Burzeltag" in „Bella Italia“ standesgemäß zu feiern! Den traf ich vollfett in einer Vorstadt-Kneipe und lud eben auch jene Mädels ein, die mir zu diesem Zeitpunkt am nächsten standen. Leider erlebt der Mensch nicht sehr viele „runde“ Geburtstage bewußt und in voller Trinkqualität! Wie jeder aus eigener Erfahrung weiß, sollte es an einem „runden“ auch „rund“ zugehen!
Karin war auch schon wach. Sie hatte im Wohnzimmer geschlafen und werkte laut vernehmlich in der Küche herum. Dann schrillte auch noch die Türglocke und Gerti, also die „Gertrude“, erschien.
Ich hatte die Alte ein paar mal gefickt und sonst gar nichts. Sie fühlte sich aber von ihrem heimischen Dressurreiter vernachlässigt und suchte Aufnahme in meinen Stall. Sie bevorzugte auch den wilden, ungezügelten Galopp!
So wurden nach dem Frühstück bei einer lustigen Sitzung, die ausnahmsweise nicht am Locus stattfand sondern im gemütlichen Wohnzimmer, der Tag und die Reise geplant. Sonja spielte die Hausfrau, Gerti die „Italien-Erfahrene“ und Karin die „Wichtige“, eine „desperate bitch“.
Gerti wollte aber auch wichtig sein, sie war ja mit über dreissig die Älteste, und erzählte schwärmerisch von Italien. Was sie dort als Hure nicht alles verdient habe....
Bald eine Ohrfeige, wollte ich etwas genervt einwenden, doch unterließ es. Denn sie zog mit ihrer lauten Stimme meinen „Kater“ am Schweif! Dann dachte ich wieder einmal an Roswitha und ihren wunderbaren Arsch und die gute Laune kehrte wieder, wie auch sie wieder bald zurückkehren würde.
Hoffentlich ohne die braune Pudeldame Ginny, die keinem Schuh oder Schallplatten-Cover widerstehen konnte. Wie wunderbar wäre es jetzt mit ihr ans Meer zu fahren, um dort mit den Zehen blöde Zeichen und Spuren in den Sand zu setzen...
Vielleicht könnte man auch Ginny als Haifutter ins tiefe Meer locken? Da wären eher die Küsten Australiens oder Südafrikas vielversprechender, doch zu weit entfernt...
Meine ausschweifenden Gedanken kehrten wieder in das zwanzig Quadratmeter große Wohnzimmer in Kagran zurück. Gerti konnte natürlich auch perfekt italienisch, obwohl ich mich einen Tag zuvor von ihren vorzüglichen französisch-Kenntnissen überzeugt hatte. Immer wieder hörten wir, was sie schon alles in Rimini, Mailand und Venedig verdient habe! Lire-Lawinen! Mich reizte zwar jede Art von Schnee, doch ich hätte mich schon mit ein paar „Schneebällen“ zufrieden gegeben.
Aber alle Anwesenden freuten sich, meinem Geburtstag in Italien einen würdigen Abschied bei Chianti, Liebe und Meeresrauschen zu bereiten! Karin war schon am Vortag Feuer und Flamme für den Vorschlag gewesen, besonders weil sie „zufällig“ kein Geld eingesteckt hatte. Doch sie wolle es „unten“ probieren und für ihre Kosten schon aufkommen. Gertis Reisekasse war auch nicht gerade üppig, doch für einen Tag sollte es reichen. Im Huren-Paradies Italien sollte das kein Problem sein...
Nur Sonja schaute, wie gewohnt, skeptisch drein.
Das war auch die Ursache, warum sie nie Erstbraut bei mir werden konnte. Der Trip sollte drei Tage in Anspruch nehmen und die nötige Garderobe wollten sich die Mädchen in Italien auf Kosten geiler Spaghetti- und Blondinen-Liebhaber besorgen.
Reisepässe, T-Shirts und Badezeug waren schnell in die Reisetaschen verpackt und mit meinem alten Kumpel auf vier Rädern, einem Mercury, ging es bald ab zur Stippvisite der Hausmeisterstrände.
 Am frühen Morgen des 7. Juli kamen wir in Jesolo an und buchten in einem schönen Hotel am Strand zwei Doppelzimmer. Danach suchten wir eine kleine Pizzeria auf und feierten den in eine ungewisse Zukunft enteilenden Geburtstag.
 Zwischen zwei Gläsern Chianti degradierte ich aus einer Laune heraus Sonja wieder zur Zweitbraut, da ich lieber mit Gerti das Zimmer geteilt hätte. Ich bevorzugte eine Nacht ohne schrille Töne und Reibeisenhaut.
Ich wollte auch ihre griechisch-Kenntnisse testen.
 Sonja nahm die neue Rangordnung wieder einmal mit einer gewissen Skepsis zur Kenntnis. Karin und Gerti wollten gleich am Abend ein wenig Geld verdienen, während Sonja, 
eh schon wissen, skeptisch (blöd?) dreinschaute, aber mitmachen wollte! 
Bestens gelaunt ging es nach einem kleinen Schläfchen nach Mestre, einem Stadtteil Venedigs. Gerti blühte auf und wies mir den Weg in eine belebte Straße. Dort sei ihren Angaben nach der örtliche Strich „daham“ und ich solle im Auto warten, da sie erst einmal alles testen und am nächsten Morgen, nach einem ausgiebigen Badetag, so richtig „auzahn“ wollten. Es war mir recht und die Mädchen stiegen aus dem Auto. Sie verteilten sich über die Via Cappuccina. Sonja war gleich für 50.000 Lire „verleast“ und Karin hatte plötzlich die Idee, es erst am nächsten Tag so richtig anzugehen und setzte sich zu mir ins Auto. Gerti folgte ihr bald nach und faselte etwas von „Bröseln“ mit einer italienischen Alten. Ich wollte mich als Gast-Strizzi bei einem Standplatzstreit nicht einmischen und beschloss, auf Sonja zu warten, um erst einmal nach Jesolo zurückzufahren. Ich hatte nicht die Absicht, „Aufpasser“ zu spielen, und gefeiert sollte ja auch werden. Endlich blieb ein kleiner Fiat stehen und Sonja überquerte die Straße, um ebenfalls in mein Auto zu steigen. 
Plötzlich quietschten sich einige Polizeiautos ein und Carabinieri quollen aus den Autos und „zwickten“ uns wie Karabiner ein. Sie rissen die Autotür auf und ehe ich meinen Schreck abgeschüttelt hatte, verpaßten sie mir Handschellen. Ein „Scherge in Blau“ angelte mit triumphalem Grinsen in seinem statt mit Oliven mit Akne ausgefüllten Pizzagesicht mein Klappmesser aus dem Handschuhfach.
 Ich zischte Gerti noch zu, nicht mit ihrem italienisch zu prahlen und lieber zu guschen, ehe ich aus dem Mercury gerissen wurde. Besser taktisch „blöd“ dastehen, also „nix verstehen“, und einen kleinen Vorteil haben, als klug und jeder Verhörtaktik ausgeliefert. Wir wurden in die Polizeistation überstellt und aufgeteilt. Als ich verhört wurde, sagte ich, daß die Mädchen nur shoppen wollten...

Bald kam ein Polizist mit einer Spaghettifigur und freute sich wie früher Ministerpräsident Andreotti über ein kleines, nicht ganz koscheres Geschenk. Gerti war bereits „in die Knie gegangen“ und hatte, natürlich im perfekten italienisch und ganz ohne Dolmetsch, ein volles Geständnis abgelegt.
Mit dem ganz normalen Klappmesser hatte ich, laut dem Carabineri, auch gegen ein „Terroristengesetz“ verstoßen und Dank Gerti war ich nun auch wegen Zuhälterei schwer belastet. Ich übergab Karin fast mein ganzes Geld und auch die Autoschlüssel, bevor ich am nächsten Tag in Handschellen mit einem weißen Motorboot durch malerische Kanäle und zwischen historischen Gebäuden ins sehr historisch aussehende Untersuchungs-Gefängnis überstellt wurde.

Dort war ich bald ein kleiner „Star“, da italienische Zeitungen recht ausführlich über mich als „Califfo“ berichteten. Übrigens lernte ich dort die hilfsbereitesten und nettesten Italiener kennen. Sie halfen mir mit allem aus, was man im Gefängnis so braucht und in Italien benötigt man neben Wasser auch Bier und Wein gegen den Durst.
 Leider sprach niemand deutsch, aber mit meinem holprigen Englisch kam ich in den folgenden Tagen so recht und schlecht über die Runden im Gefängnishof. Mein arabischer Zellenkollege war zwar sehr nett, sprach aber nichts, außer arabisch bei seinen Gebeten. Am siebenten Tag, ich bereitete gerade meine Verlegung zu einem Engländer vor, wurde ich einigen wichtigen Leuten vorgeführt. Wie Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Dolmetscher.

Ich unterschrieb meine leugnende Verantwortung und wurde mit der Auflage, Italien binnen 48 Stunden zu verlassen, entlassen. Nun stand ich da. Fast wie es Reinhard Fendrich schon besungen hatte: Ohne Lire, „kane“ Autopapiere und auch ohne Autoschlüssel. Für das letzte Geld telefonierte ich mit einem Freund in Wien und der versprach mir, gleich ins Auto zu steigen und mich im über 600 km entfernten Venedig abzuholen. „Wenn du willst, könnten wir noch zwei Tage in Jesolo anhängen“, meinte mein Freund. Ich stimmte zu, denn meine Frist zum Verlassen des Landes endete erst am Montag um Mitternacht und es war Freitag abends. 
Dann machte ich mich auf den langen Weg nach Mestre, der über die sehr, sehr lange Brücke über die Lagune führte. Zum Glück hatte ich einen „Schasfänger“ in einem Plastiksackerl bei mir, um die zahlreichen Stechmücken damit wedelnd abzuwehren. In den frühen Morgenstunden blieb ein schnittiger Pontiac neben einem am Straßenrand sitzenden und durstigen Mann stehen, der hörbar aufatmete...

Die nächsten zwei Tage, dem Wochenende, quartierten wir uns in ein schönes Hotel ein, um am Montag ordnungsgemäß das Land zu verlassen. Der damals legendäre „Krowoten-Wirt“, der inzwischen Geld für mich gesammelt hatte, konnte das Geld wieder an die Spender zurückgeben..
.
Über eine Woche war seither vergangen. Roswitha war wieder einmal ohne Reue zurückgekehrt und ich „stanzte“ alle anderen Weiber, samt Karin, von der sie einst Prügel bezogen hatte und die ihr eine sehr tiefe Bisswunde in der Brust zugefügt hatte.
Damals verkehrte ich viel im „11er-Haus“, einem Puff am Mariahilfer Gürtel, das heute als Kloster Nonnen beherbergt. Im Haus wachte der Hausmeister „Ramazotti“ über die Wahrung von Unmoral und Unsitten. Schmächtig, zahnlos, aber mit Goldkettchen behängt, war er besonders auf seine preisgekrönten Kampfhunde sehr stolz, die er neben einem Riesenpudel und einer Dogge hielt. Diana war ein sehr schönes Bullterrier-Weibchen und gehörte seiner Freundin und Hilfskraft. Bruno, ein Strizzi vom „11er Haus“, nannte stolz den Rüden Georg sein eigen. Einen freundlichen, weißen Bulli mit Monokel. Diana und Georg hatten ein sexuelles Gspusi hinter sich und kläffender Nachwuchs stand der erfreuten Züchterin ins „11er-Haus“. Ich meldete mich an und war der erste, der den Wurf zu Gesicht bekommen sollte, um eine Auswahl treffen zu können.
 Am 25. Juli wurde ich ins nächtliche Puff gebeten und sah nur einen Winzling, nämlich den zukünftigen Junior. Er sah mich noch nicht, aber krabbelte unbeholfen in meine Richtung. Frühestens in sechs Wochen sollte er ein echter Kagraner werden! Ich fuhr nach Hause und vergaß ein Stück Herz am Gürtel.
 Sechs Wochen! Das schaffte ich ohne ein ausgeklügeltes Kidnapping auf keinem Fall und der Entschluß stand fest: Sechs Wochen Urlaub mußten her! Da wir aber nicht unbedingt das Geld für eine aufwendige Reise hatten, fiel mir in meiner „Perversion“ was Neues, Altes ein! Italia, wo sich vielleicht nach der Abwesenheit Roswithas unsere Liebe an den heißen Stränden neu erwärmen möge und Geld konnte man auch verdienen, aber nicht mehr so blöd. Roswitha war mit dem Vorschlag einverstanden, da die Reise, wie besprochen, nicht nur auf Summen ausgerichtet sein sollte. Frei nach dem Motto: „Spaß muß sein, und Geld fördert ihn!“
 Als Oberschlauer wählte ich die Route über das ehemalige Jugoslawien, um dann in Italien einzureisen. Das wäre mit Sicherheit unauffälliger, denn ich käme ja dann als Ausländer ins Ausland...
Verstehe diese „Taktik“, wer sie verstehen will...
Wem das zu kompliziert erscheint: Eine Erklärung würde mir zu viel Platz und Ihnen zu viel Zeit verschwenden!
 Zur Beruhigung diverser Nervenbahnen steckte ich mir statt Valium einen Dekka Haschisch ein und wurde prompt am Grenzübergang von Slowenien nach Italien zur Seite gewunken. Wieder einmal verfluchte ich den auffälligen Mercury, meine verdammten Tätowierungen und alle Filme, in denen Pudel als bevorzugte Hunde von Huren gezeigt wurden!

Nach der ersten halben Stunde Wartezeit, in der unsere Pässe überprüft wurden, bat ich Roswitha, den Shit im Duty Free-Shop ins Häusel zu werfen und runterzuspülen. Ich rechnete fest mit einem Filz oder gar einer neuerlichen Verhaftung wegen versuchter Einreise ins „ungelobte Land“.
 Meine junge Alte nahm die „Rauch-Ecke“ und verstaute sie in ihrem entzückenden Höschen. Zwar starrten ihr alle Zöllner nach, doch sie betrat ohne Schwierigkeiten die kleine Hütte und kam bald mit zwei Stangen Zigaretten wieder. Für den Fall der Fälle, weil ich nach dem „Rauswurf“ wieder ins Land saurer Zitronen kam. Ein Land, das keinen Import von „sauren“ Menschen benötigte...

Nach fast einer Stunde durften wir überraschend und ohne weitere Fragen weiterfahren und ich begann, mich etwas über meine Voreiligkeit zu ärgern. 
„Schade um den Shit“, meinte ich etwas zerknittert (oder verbittert?) zu Roswitha, die jedoch lächelte und die Folie mit der eingepackten Rauchecke aus ihrem Körper zog. So war auch das besprochen und lachend fuhren wir der südlichen Sonne entgegen.
 In den nächsten fünf Wochen führte uns unsere „Tournee“ durch Städte wie Rom, wo Roswitha ein unlustiges „Handtaschenziehen“ mit einem Straßenräuber vor zahlreichen untätigen Passanten siegreich beendete. Pisa, diese herrliche Stadt, genossen wir und wahrscheinlich auch manche der zahlreichen Gäste von Roswitha, drei Tage lang. Es folgten Verona und Genua, wo ich die Frechheit hatte, Roswitha neben die Questura zu stellen. Trotzdem nahm ihr ein „Gast“ hunderttausend Lire ab, nachdem er Roswitha seine Geschicklichkeit mit einem scharfen und langen Messer kurz demonstrierte! Nach einer spektakulären Polizeikontrolle durften wir weiterfahren. Zum Glück hausten wir nicht in den stadtbekannten Absteigen, sondern in einem teuren Hotel, dem „Castello“, am Meer. Das war das überzeugende Argument. Wir blieben bis auf Rimini, wo wir vierzehn Tage verbrachten, überall nur einige Tage. Bologna, Viareccio und Mailand, wo beim Fußballstadion San Siro ein hartnäckigerer Straßenräuber das Duell um die begehrte Handtasche endgültig für sich entschied. Mit Hilfe eines Messers, das er Roswitha an den Hals hielt...
Langsam waren die sechs Wochen um und wir dachten an die Rückreise. Roswitha hatte jetzt auch schon eine Mordsangst und fertigte die letzten Tage nicht mehr als drei oder vier Gäste ab. Nun wollten wir uns noch abschließend drei Tage Urlaub in Jesolo gönnen, bevor wir die Heimreise antreten wollten. Einmal so richtig entspannen...
 So steuerten wir erleichtert und gelöst die letzte Etappe unserer Reise an. Was sollte am „Hausmeisterstrand“ der Österreicher noch passieren?
In Jesolo kosteten wir die nächsten zwei Tage wie ganz normale Touristen aus. Am Vortag unserer Heimreise konnte ich meine Freude auf Junior kaum verbergen und Roswitha sehnte sich schon langsam nach einer guten Pizza in Wien, denn die auf der Touristen-Meile in Jesolo waren eher für Urlauber und nicht für künftige Stammgäste gedacht...
Nach einem sonnenreichen Badetag kam es abends in einer Disco wegen meiner letzten Italienreise zum Streit und ich kehrte zornig mit dem Auto ins Hotel zurück.
 Leise erklang ein italienisches Belcanto als Ouvertüre, das in einem Finale furioso eines Dramas endete. Die Streicher setzten ein, um Roswitha und mir einen Streich zu spielen. Etwas später, Roswitha hatte ebenfalls die Disco verlassen, spazierte sie zur nahen Bus-Haltestelle, um unter mehreren Urlaubern auf ein Taxi zu warten, als ein alter Volkswagen neben ihr stehenblieb und ihr anbot, sie ins Hotel zu führen.
Als sie später mit Tränen im madonnenhaften, aber bleichen Gesicht das Hotelzimmer betrat, erschrak ich. Noch nie in den vergangenen Jahren unserer Beziehung hatte ich sie so verzweifelt und leer gesehen. Wortlos, wie ferngesteuert, zog sie sich aus und setzte sich auf das Bidet. Meine Fragen prallten von ihr ab, Roswitha schien abwesend. Sie flüchtete sich anschließend unter die Dusche und verbrachte einige Zeit darunter. Wie eine Marionette steuerte sie danach das Bett an und ließ sich fallen. Nur mehr ihr leises Schluchzen, das der Polster dezent dämpfte, war zu hören. Ich streichelte sie sanft auf der Wange und versuchte beruhigend zu wirken, doch sie wollte noch immer nichts erzählen. Endlich drangen Worte aus ihrem Mund und peitschten wie Stromschläge mein Herz. Das Sprechen verschaffte ihr Erleichterung und in mir begann es zu brodeln. Sie war bei einem schwarzen Typen ins klapprige Auto eingestiegen. Er versprach ihr vorerst, sie ins Hotel zu fahren, und machte ihr nach einem anerkennenden Blick auf ihren Körper ein Angebot, das Roswitha leider nicht abschlug. Fünfzig Tausend Lire auf die Schnelle? Die Spesen für die Disco waren gerettet und morgen ging es dann weiter, wieder auf den Gürtel zurück...

Sie willigte ein und der Mann bog mit seinem alten VW in einen Feldweg ab. Auf einer Lichtung warteten noch vier Männer. Roswitha erstarrte vor Schreck, als der nette Chauffeur ausstieg und sie brutal aus dem Auto zerrte. Sie wimmerte noch, wenigstens ein Präservativ zu benutzen. Schließlich vergewaltigten sie vier Männer der fünf Orientalen. Ohne Gummi. Dabei hatte sie immer panische Angst vor Geschlechtskrankheiten und besonders vor AIDS. Nie wäre sie für Geld ohne Gummi mit einem „Gogel“ ins Bett gegangen.
 Bei ihr gab es kein Schmusen und kein Gebläse ohne Schutz. Als sie ihre Erzählung beendet hatte, blickte sie mich mit scheuen und hilflosen Augen an. Nun stieg echt heißes Feuer in meinem Schädel hoch und ich konnte die Lava des Zornes nicht eindämmen. Ich erhob mich aus dem Bett und begann mich anzukleiden. Dabei verfluchte ich den Umstand, keine Waffe mit zu haben. Vielleicht den Wagenheber...? 
Auf meine Frage, wo sich alles abgespielt hatte und die Arschlöcher vielleicht anzutreffen wären, konnte sie keine konkreten Angaben machen. Sie wiederholte nur stereotyp ihre Warnung vor den fünf Typen, die sicher auch vor Gewalt nicht zurückschrecken würden, wie sie aus eigener, schmerzlicher Erfahrung wisse. Aber diese scheinbar irrtümlich aufgezogenen Nachgeburten durften nicht ungestraft davonkommen. 
„Gut, dann gehen wir eben auf die Polizei!“ sagte ich knapp und bat Roswitha, aufzustehen. Zögernd kam sie meiner Aufforderung nach und schlüpfte wieder in ihr Kleid. Es war zwei Uhr morgens. Auf der Wachstube erzählten wir den Vorfall und schließlich begaben wir uns mit einem Funkwagen auf die Suche, die bald erfolgreich war. Alle fünf schliefen auf einer Lichtung abseits der Straße in zwei Autos, als die Polizisten ausstiegen und die Männer mit Gummiknüppeln „weckten“. Roswitha schmiegte sich völlig ungewohnt an mich und schrie plötzlich: „Den nicht! Der hat nichts getan!“
 Sie meinte den Unbeteiligten, der gerade eine kurzfristige Bekanntschaft mit dem Gummiknüppel gemacht hatte.
 „Schau nur hin, vielleicht gibt dir das eine kleine Genugtuung“, forderte ich sie auf, doch meine Alte vergrub ihr Gesicht zwischen meinem Rücken und dem Autositz. Während Roswitha ins Spital zur Untersuchung mußte, wurden die fünf Männer auf die Wachstube befördert. Nach der Untersuchung wurden wir von dem freundlichen Polizisten zurück zur Wache gebracht und harrten dort der weiteren Dinge. Es dämmerte schon, als meine Frau nach rückwärts gerufen wurde und für mich zwei sehr lange Stunden begannen. Hoffentlich machte Pudeldame Ginny keinen Blödsinn im Zimmer?
 Bald trafen die ersten Urlauber im inzwischen für den Parteienverkehr geöffneten Wachzimmer ein und es bildete sich eine Menschenschlange vor dem Beamten hinter seiner Glaswand.
 Bestohlene, Betrogene, Verzweifelte.
Mir gingen die Zigaretten aus und der freundliche Polizist befahl mir streng, wieder Platz zu nehmen, als ich Anstalten machte, die gut bewachte Stube zu verlassen um mir Tschik zu besorgen. Es war eigentlich ein Test, denn es war bereits früher Vormittag und Roswitha schon sehr lange weg. Ich spürte, daß was schief gelaufen sein musste, doch was? Mit Roswitha hatte ich ausgemacht, nichts vom Strich zu erzählen, denn wir waren in Italien, wo auch der Papst zu Hause ist und Prostitution ein Verbrechen war.
In mir nagte plötzlich, wie eine lästige Wühlmaus, ein schlechtes Gewissen, und erzeugte Schuldgefühle in mir. Doch für was?
 Roswitha musste nicht auf den Strich gehen- sie tat es, um ein schönes Leben zu haben. Aber wer kennt das nicht: Das „hätte ich“ und „wäre ich“!
Auch wenn sie uns der Prostitution verdächtigten, auch in Wien kann man keine Hure so einfach vergewaltigen! Dann wurde endlich auch ich nach rückwärts gerufen. Der Ton war nicht besonders freundlich, eher befehlend und scharf. Ich „gratulierte“ mir bereits zu meiner nächsten Verhaftung und ärgerte mich, keine Zigaretten mehr zu haben. Aber wie würde Roswitha alles ertragen, nach allem, was sie durchgemacht hatte? Aber ich impfte mir Optimismus ein und wurde wieder zuversichtlich, als ich das kleine Zimmer mit mehreren Polizisten betrat. Sie lachten nur triumphierend, als sie mir deuteten, meine Taschen zu entleeren und alles auf den Tisch zu legen und auch meinen Gürtel abzugeben. Ich versuchte, nach meiner Frau zu fragen, wurde aber in eine Zelle eingesperrt. Da mußte ein Irrtum vorliegen und überhaupt, wo war Roswitha? Plötzlich hörte ich durch die kleine Klappe an der Tür eine bekannte Stimme. Es war Roswitha und sie lag auf der Nebenzelle! Nun wurde ich erst recht zornig und ich klopfte an die Tür. Aus dem nicht besonders netten Wortschwall des dicken „Habaratzi“ konnte ich zweifelsfrei erkennen: Er meint es nicht lieb mit mir... 
Das allerkleinste Problem war die Zigarettennot. Roswitha hatte zwar noch Zigaretten, aber kein Feuer. Ich hatte das Dupont-Feuerzeug in den Haftraum schmuggeln können, da ich keinem Italiener, auch in Uniform, mehr traute, hatte aber eben keine Tschik. Nun galt es, wenigstens die Nerven mit Nikotin zu beruhigen, besonders die von Roswitha. Was hatte diese Frau mit behördlichem Sanktus durchgemacht? Statt bei einer Psychologin saß sie nun auf der Zelle! Ich ließ mich auf die einzige Toilette im Zellentrakt führen und hinterlegte das Feuerzeug hinter der Klosettmuschel. Dies holte sich wenig später meine Frau nach einem Klosett-Besuch und nach einer Stunde lief es umgekehrt. So konnten wir wenigstens ein paar Tschik am Häusel rauchen.
 Am Abend bekamen wir nach mehreren lautstarken Interventionen einen ausgedörrten Panini mit einem Hauch von Schinken und eine Dose Cola. Natürlich auf eigene Rechnung und meine Proteste wegen der mageren Mahlzeit verhallten in der kargen Zelle.
 Am nächsten Tag, wir hatten kaum ein Auge zugemacht, wurde ich in Fesseln gelegt und mit Roswitha per Auto ins Gericht gebracht. Sie war bleich, aber gefaßt. Auch sie wußte nicht, warum wir verhaftet wurden. Ich blickte aus dem vergitterten Fenster des Arrestantenwagens auf die lachenden Touristen, die sich auf den Weg zum Strand machten. „Was wohl mit Ginny ist?“ fragte Roswitha und ich tröstete sie mit dem netten Patrone unserer Pension. Der würde sich schon um den Hund kümmern, tröstete ich sie. Was aber wohl mit den fünf Arschlöchern sei? Ob die wohl mit einem anderen Wagen zum Gericht gebracht wurden? Dabei blickte ich nach hinten und mich traf fast der Schlag! Die Marokkaner fuhren mit dem eigenen Auto dem Polizeiwagen nach! 
Die Richterin bediente sich eines Dolmetschers und endlich erfuhren wir, warum die Haft verhängt wurde. Die „Anklage“ lautete: Prostitution und Verleumdung! Die Richterin hielt mir vor, daß meine Frau fünfzigtausend Lire verlangt habe und von den Marokkanern eigentlich alles korrekt behandelt worden sei! Wir haben also die unschuldigen und braven Strandkeiler verleumdet...
Warum, sagen sie mir ein Motiv?“ war meine unbeantwortete Frage an die schlanke Richterin mittleren Alters. Wieso sollten wir Menschen, die wir vorher noch nie gesehen haben und voraussichtlich nie mehr sehen werden, verleumden? Auch wenn Roswitha eine Hure und mit einem bezahlten Geschlechtsverkehr einverstanden gewesen wäre, aber nachts, mit vier exotischen Typen auf einer einsamen Lichtung, würde sie sich nie einlassen!
 Sie war der Typ „Kindfrau“ und noch dazu sehr hübsch. Fast eine Schönheit!
Die Richterin wußte aber bereits von meiner „Speisekarte“ aus Österreich, worin kein „Kaiserschmarren“ sondern nur „Ragouts“ aus Paragrafen zu finden waren, und natürlich von der Verhaftung wegen Zuhälterei in Venedig.

Bei der ärztlichen Untersuchung wurden keine Spuren von Sperma festgestellt.“, zog die Richterin den nächsten Trumpf aus dem ärmellosen Kleid. Ich erzählte noch einmal von der gründlichen, eigentlich intensiven Reinigung meiner Frau unter der Dusche und dem Bidet und fragte nach der Beweislast der Beschuldigungen gegen uns. Ein Marokkaner leugnete ja nicht, mit Roswitha gefickt zu haben. Natürlich mit ihrem Einverständnis als ehrlicher, zahlender „Kunde“ und natürlich allein, ohne „Kollega“.
Hätte ich vielleicht meiner Frau vor dem Gang zur Polizei „sicherheitshalber“, um sichtbare Verletzungen vorweisen zu können, ein paar auf die Goschen hauen sollen und eventuell mit einer Ladung Sperma anspritzen, um glaubhafter zu wirken? (Damals gab es noch keine DNA- Analysen).
 Welches hübsche, junge Mädchen läßt sich von solchen abgefackten, dunklen Typen (nicht nur auf die Hautfarbe bezogen) auf einer entlegenen Lichtung für fünfhundert Schilling abficken? Nicht einmal eine alte Hure, die kein Geld und keinen Unterstand hat!
Eine Frage unter vielen, die nicht beantwortet wurde.
 Aber warum musste ich uns verteidigen, argumentieren, wenn meine Frau oder auch meine Hure, vergewaltigt wurde! Endlich wurden wir entlassen, holten unseren Pudel von der Pension ab und warteten nicht einmal die achtundvierzig Stunden, die wir noch im Land verbringen durften, ab.

Zehn Jahre vergingen. Roswitha, die inzwischen endgültig der Vergangenheit angehörte und Mutter geworden war, hatte mir als „Abschiedsgeschenk“ drei Monate Knast verschafft.
So nebenbei auch sechs Wochen U-Haft wegen „gefährlicher Drohung“, die tatsächlich keine war und ich schließlich auch freigesprochen wurde...
Ihre neue Beziehung hielt nicht lange, denn der Herr "Privatdetektiv" vergnügte sich sehr bald mit anderen Mädels und ließ Rosi verschuldet und als Sozialfall links liegen.
 Zehn Jahre, die auch mich neu geprägt haben.
Meine neue Frau Andrea wollte immer „auf einen Sprung“ nach Italien einkaufen fahren. Da dachte ich wieder an diese Geschichte und telefonierte mit dem Konsulat in Rom. Der Generalkonsul Mag. Wegener versprach mir, sich um die Angelegenheit zu kümmern. Das könne aber Jahre dauern...

Nach ein paar Monaten wurde mir endlich ein Urteil von der Botschaft übermittelt: Zwei Jahre und acht Monate Haft für mich und achzehn Monate für Roswitha. Außerdem 1.500.000 Lire Geldstrafe. Auch wurde mir für drei Jahre die Ausübung eines öffentlichen Dienstes untersagt.
 Also keine Chance, in den Polizeidienst einzutreten...
Wir wurden niemals über einen bevorstehenden Gerichts-Termin informiert, bekamen keine Ladung oder Anklageschrift zugestellt. Wir hatten dadurch auch keine Möglichkeit, uns eines Rechtsanwaltes zu bedienen oder Einsprüche zu erheben. Es wurde auch nie ein Urteil zugestellt und eine Aufforderung zum Strafantritt erfolgte auch nicht.
Hier wurde in einem „Hau-ruck“-Verfahren eine juristische Fehldiagnose erstellt und ein fataler und nicht schlagzeilenträchtiger Justizirrtum begangen. Ein vorbestrafter Zuhälter und seine Hure müssen ja schuldig sein und arme, illegale Strandverkäufer sind natürlich unschuldig!
Ich kann dieses Urteil im Namen des italienischen Volkes nicht einmal als Kunstfehler bezeichnen.
 Im Jahre 1999 machte mir meine ital. Anwältin, die auch nicht gerade billig war, ein „wunderbares“ Angebot, das ich verwundert ablehnen musste: Ich solle doch den unbedingten Teil der Strafe, die scheinbar durch Amnestien auf acht Monate unbedingt reduziert worden war, in Italien antreten. Ich müsste ja nur Sozialdienste wie Straßen kehren verrichten und würde keine Gefängniszelle von innen sehen, wenn ich mir bei Venedig eine Wohnung mieten würde....
Doch ich fühle mich ohne Schuldbewußtsein. Wenn ich wirklich eine strafbare Tat gesetzt hätte, wäre ich diesem Angebot sofort nachgekommen! Doch sollte ich für die Vergewaltigung meiner Frau auch noch büßen? (Obwohl mir ein befreundeter Wiener „Staranwalt“ mit einem Lächeln diesen Schritt empfahl. Die „Freundschaft“ erlosch nicht nur wegen diesem Rat schlagartig)
.
Natürlich könnte ich noch immer versuchen, eine Wiederaufnahme des Verfahrens zu erreichen, was ein kleines Vermögen kosten würde. Die Aussicht auf einen Erfolg wäre sehr minimal und es ist auch fraglich, ob ich ein Ende so eines Verfahrens überhaupt erleben würde. In Italien wird zwar schnell gesprochen, aber nicht ge- oder juristisch verhandelt....
Dank diesen Urteils bin ich über 20 Jahre nicht nach Italien gefahren und musste auf meinen Wegen nach Spanien immer einen Umweg über Deutschland wählen und was mich besonders bis heute ordentlich „wurmt“: Ich wäre schon lange ein unbescholtener Mann, wenn es dieses Urteil nicht gegeben hätte.....


„Nachschlag“, aber leider keine Genugtuung: Im August 1997 wurde in einem deutschen TV-Magazin ein Bericht gesendet, wonach in Rimini Vergewaltigungen von Italienerinnen fast schon auf der Tagesordnung stehen und Einheimische bereits lautstark und mit geballten Fäusten gegen die potenten, hauptsächlich marokkanischen Sex-Strolche, auf die Barrikaden stiegen. 
copyright: Freddy Rabak. Auszüge davon dürfen nur mit Quellenhinweis veröffentlicht werden

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