Sonntag, 30. April 2017

"Wien-Phobie" in Kärnten?

Gestern meinte ein älterer gestandener Kärntner in meinem Stammlokal (das "stehen" fiel ihm schon etwas schwer) dass er Wiener eigentlich nicht will. Nur das "WARUM" verschwieg er mir. 
(Eigentlich war er sehr zurückhaltend, ich hörte auch schon ein pauschalierendes "die scheiß Wiener" in einer anderen Gaststätte. Zwar nicht in meine Richtung, aber es war kein anderer Wiener als Gast dort. Es war auch eher eine dieser "Quargel-Hütten" die man in Wien als "Branntweiner" bezeichnen würde. Ein Lokal, mit eher sozialen Strandgut, in dem ich eigentlich nur einen Handwerker traf um ihn abzuholen.
Fazit der "Wien-Phobie":
Ich lerne jetzt Unterkärntnerisch (nicht zu verwechseln mit Mittel- und Oberkärntnerisch) und werde mir einen Unter-Kärntner-Trachtenanzug samt Hut und Knickerbocker zulegen um endlich den "Hakenkreuzweg" am Ulrichsbergerl ohne missbilligende Blicke besteigen zu können. Meine ganz persönliche Integrations-Maßnahme und auch meine Mitbewohnerin sollte sich endlich ein Dirnderl zulegen und ihren doch noch deutschen Dialekt ablegen.
Werde mal an die "kaiserliche" Landesregierung ein Ansuchen stellen uns den "Sprach-Kurs" und die dringend nötige Kostümierung für eine ordentliche Integration zu bezahlen. 😊
PS: "Lei Lei" kann ich übrigens schon akzentfrei 😇 und noch was, liebe KärntnerInnen: Fasst diesen Blog so auf, wie er gemeint ist: Sarkastisch-Ironisch!

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