Mittwoch, 9. Dezember 2015

Meine persönlichen drei Unwörter des Jahres....

sind besonders die drei folgenden, täglich gebrauchen Wörter, die als kulturelles Mitbringel förmlich "eingeschleppt" wurden: 
Nazi*, Mutterficker und Hurensohn....
In den Medien (natürlich nicht "Lügenpresse", um das vorgeschlagene "Unwort" zu bewerben) scheinen natürlich u.a. folgendes zur Wahl auf:
Unwort des Jahres 2015 - Worterklärungen: 
  • Asyl a la carte: Wenn Flüchtlinge selbst aussuchen, in welchem Land sie Asyl beantragen wollen
  • besondere bauliche Maßnahmen: Grenzzaun; Innenministerin Johanna Mikl-Leitner prägte den Ausspruch
  • Flüchtlingstsunami: selbsterklärend, stellt Flüchtlinge auf eine Stufe mit einer Naturkatastrophe
  • Hitzemanagement: siehe oben
  • Hotspot
  • Invasionskollaborateur: negativ für Flüchtlingshelfer; Kollaborateur steht in Kriegszeiten für die Zusammenarbeit mit dem Feind
  • Kostendämpfungspfad: von der Wirtschaft geprägter Ausdruck für das Verschleiern massiver Kürzungen, oft geht es auch um Kündigungen vieler Mitarbeiter
  • Lügenpresse: negativ für Medien
  • Toleranzromantiker: abwertend für alle, die sich für Toleranz einsetzen
  • Wohlstandsflüchtling: soll implizieren, dass Flüchtlinge Geld wie Heu haben
* wenn es Leute aussprechen die von Steuergeldern leben, unsere Kultur, Religion, Israel und moderne, selbstbewusste Frauen verachten, unsere Gesetze nicht anerkennen und gewalttätig agieren. Erschwerend: Wenn die "Angesprochenen" gar keine Nazis sind!

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