Montag, 27. Juli 2015

Erinnerungen an die "Hymne" unverstandener Männer....

wie mir. Wie viele Schillinge warf ich wohl in den 80ern, als schlanker Bursch mit vollem Haar, in die Musik-Boxen diverser Beiseln und Cafés, wenn ich mich wieder einmal von Frauen so richtig unverstanden fühlte? Besonders wenn sie mich einfach nur blöd anschauten, statt anzubeten oder zu bewundern...
Der "Erlöser" unverstandener Männer, der Wolferl Ambros legte es mir (und auch meinen unzähligen Leidensgefährten) ja förmlich in den oft ausgetrockneten Mund, den ich oft mit einigen Longdrinks ordentlich ausspülen und Feuchtigkeit zuführen musste, bevor ich sehnsüchtig oder enttäuscht jene Reh-Augerln suchte, in die ich beim mitsingen des Refrains mahnend oder bittend schauen wollte... 
Kam ganz auf den Alkohol und seinen Partner, den Stimmungs-Pegel an...
Wenn es mal beim ersten mal nicht besonders gut mit dem Gesang oder Text klappte, dann warf ich eben noch ein paar Schillinge mehr in den engen Schlitz der Box, drückte die entsprechende Taste und bestellte, weil alles so lange dauerte, dazwischen auch einige Drinks. Zwischendurch sammelte ich die runtergefallenen Münzen vom Boden auf, und starrte dann erwartungsvoll auf die sich drehende Platte, bis endlich der Refrain ertönte und von meiner Stimme verstärkt, echt wirkungsvoll, aber nicht immer ganz wirkungsvoll oder verständlich "rüberkam"... 
(wenn nicht der Tisch im Café, wie auch die Gläser darauf, inzwischen nicht schon leer waren)

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