Sonntag, 5. April 2015

Berliner PolitikerInnen und ihr Missbrauch an Wappentier "Schnute"...

Historische Ausschnitte einer seit Jahrzehnten politisch angeordneter Tierqual:
Fast zeitgleich mit dem Angriff Deutschlands auf Polen im Jahr 1939 wurde der Zwinger in Berlin-Mitte eröffnet. Fünf Bären sperrte man dort als lebendige Wappentiere ein. Vier von ihnen wurden während des Krieges getötet. Unmittelbar nach dem Krieg wurde der Bärenzwinger geschlossen und mit Sand zugeschüttet, jedoch nur wenige Jahre später, 1949, mit zwei neuen Tieren wieder eröffnet.
Seit dem Tod von Tilo im Jahr 2007 leben nur noch zwei Bären in dem veralteten Zwinger, Mutter Schnute (geb. 1981) und Tochter Maxi (geb. 1986). 14 Stunden am Tag sind die beiden Bären in Innengehege von gerade einmal 8,5m² und 11m² eingesperrt – aus sicherheitstechnischen Gründen....
weiterlesen auf "baerenzwinger-berlin.de"
Nun "lebt" nur noch die schwerkranke "Schnute" als "Berliner Wappentier" in dem veralteten, kleinen Gehege*. Siehe einen aktuellen Ausschnitt eines Artikel auf "focus.de":
...Tierschützer haben gefordert, die betagte Berliner Stadtbärin Schnute einzuschläfern. Mit seinen 35 Jahren sei das Tier in einem miserablen Gesundheitszustand, teilte Stefan Klippstein vom Berliner Bärenbündnis am Sonntag mit....ganzer Artikel
Man sollte die Verantwortlichen, eher Verantwortungslosen, welche die Bären seit Jahrzehnten bewusst quälten, mal für einen Monat in den Zwinger sperren (so blöd oder verantwortungslos kann doch kein Mensch sein, der auf hoher politischer Ebene aktiv ist, dass er nicht über so ein "dahinvegetieren" wilder Tiere in Gefangenschaft nachdenkt oder mal "zufällig" eine Doku über Bären im Fernsehen gesehen hat, und dabei auch an den Bärenzwinger dachte)...
*Abschließend noch einige Punkte wie Bären in Freiheit leben. Einfach Lebensinhalte, die ihnen das "Raubtier" Mensch geraubt hat:
*dass sie in freier Wildbahn ein Territorium von bis zu 20.000 Hektar haben und so täglich leicht Strecken von mehreren Kilometern zurücklegen,
*dass sie dämmerungs- und nachtaktiv sind,
*dass sie sich bis zu 94% des aktiven Tagesverlaufs mit der Nahrungssuche beschäftigen,
*in der Zeit von Oktober bis April witterungsbedingt etwa zwei bis sechs Monate Winterruhe halten.

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