Freitag, 13. März 2015

Eine juristische "Relativitätstheorie"...

Da lese ich auf WELT.de einen Artikel über einen damals 21-Jährigen, der gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen haben soll und auf der Flucht war. Doch lesen Sie die ganze Story über den "Hundemörder":
Hund ermordet – Mann muss 17 Jahre ins Gefängnis
Rocco sollte einen Verbrecher stellen, doch der erstach ihn. Nun wurde der 22-jährige Täter verurteilt: 17 Jahre Haft. Experten sind überrascht. In Deutschland wäre die Tat anders bewertet worden....ganzer Artikel auf  WELT.de

Wenn man bedenkt, welche "Strafen" Mörder und Totschläger in Ländern wie Deutschland oder Österreich "befürchten" müssen, besonders wenn sie auch noch jugendlich sind, greift man sich bei diesem Urteil, "made in USA", schon an den Kopf.
Auch wenn zwei Polizisten verletzt wurden und der Mann strengste Bewährungsauflagen (und die sind in den USA nicht von Pappe) nicht eingehalten hat. Leider ist aus dem Artikel nicht ersichtlich, warum er bereits unter Bewährung stand....
PS: Hunde oder Katzen aus Lust oder Laune (Sadismus) töten (z.B. durch einen Schuss) wird strafrechtlich zumeist als "Sachbeschädigung", selten als Tierquälerei eingestuft und eigentlich viel zu milde bestraft...
In Deutschland als auch in Österreich.

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