Montag, 22. Dezember 2014

Eine Frage, die bis jetzt niemand (öffentlich) stellte:

Dürfen oder getrauen sich Justizbeamte und andere Angestellte in diversen (europäischen) österreichischen Gefängnissen überhaupt noch ein Kreuz an einem Ketterl um den Hals tragen?
Als bezahlter Journalist würde ich da gerne recherchieren, aber so stelle ich einfach eine Frage in den "Raum"...
So manche Journalisten glänzen derzeit auch mit medizinischen und juristischen Prognosen, die sich in so kurzer Zeit nicht einmal ein seriöser (wird es hoffentlich auch geben) Psychiater beantworten getraut. So lese ich u.a. folgendes:
Wirrer Täter (24) attackierte Seniorin: 80-Jährige erlitt Schnittwunde am Ohr.  
Eine 80 Jahre alte Frau ist am Sonntag vor der Kirche St. Josef in Villach von einem 24 Jahre alten Mann mit einem Fleischerbeil attackiert worden. .....Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich laut Polizeiangaben um einen psychisch schwer beeinträchtigten Mann....
...."Über seine Motive ist wegen seiner offensichtlichen Beeinträchtigung schwer etwas zu sagen. Fix ist, dass es sich um keine politisch oder religiös motivierte Tat handelt", erklärte... weiterlesen auf Oe24.at
Da behauptet also ein ranghoher Polizist kurze Zeit nach der Tat, dass der Täter "psychisch schwer beeinträchtigt" sei und der "bestens geschulte" Boulevard-Reporter der (fast) Gratis-Zeitung geht in seinem Geschreibsel gar nicht darauf ein. Kein Zweifel, Nicht einmal Ansatzweise....
(In anderen Medien las man sogar von einem abgetrennten Ohr, das die Ärzte angeblich wieder angenäht haben sollen) 
Hoffentlich entschuldigt sich in nächster Zeit der Bürgermeister von Villach bei dem armen, kranken und verwirrten Mann (übrigens türkischer Herkunft) wenn er nach einigen verständnisvollen Gesprächen (Vorsicht: Kein Kreuz oder gar Davidstern um den Hals tragen!) mit Psychologen und Psychiatern wieder auf ungläubige Kirchenbesucher losgelassen wird....
War doch im Sommer ein ähnlicher Fall. Aber da demolierte ein "Mann" in mehreren Kirchen Statuen:
Der Mann aus Ghana, der in mehreren Wiener Kirchen randaliert hatte, ist nicht schuldfähig. Laut Gutachten ist er "so krank, dass er nicht gewusst hat, was er tut".
Ein 37-jähriger Mann, der Ende März in mehreren Wiener Kirchen Statuen verwüstet hatte, ist am Donnerstag aus der U-Haft entlassen worden. Das teilte eine Sprecherin des Straflandesgerichts mit. Ausschlaggebend für die Enthaftung war ein Gutachten einer Gerichtspsychiaterin.... ganzer Artikel auf "diepresse.com"

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