Montag, 25. August 2014

Respekt für einen Frauenmörder?

Kinder- und Frauenmörder sind für mich jene Spezies, die zum Tode verurteilt werden sollten. Besonders in Zeiten wo Lebenslang nicht mehr als 15 bis 18 Jahre bedeuten…
Nun überleg ich mir trotzdem einen Frauenmörder wenigstens so etwas wie einen "leisen" Respekt zu erweisen. Da lese ich auf ORF.at nämlich folgendes:
Der Mord von Oberwart ist geklärt: Es war eine Beziehungstat. Die 36-jährige Mutter wurde am Freitag von ihrem Lebensgefährten brutal ermordet. Der Mann stürzte sich danach von einer Eisenbahnbrücke zwischen Pinggau und Friedberg in den Tod
Sie werden sich, zu recht fragen: Wieso "Respekt" erweisen? Er tötete eine schwache Frau! Stimmt! Er war ein Arschloch, als er zustach und dafür gibt es weder Respekt noch Verständnis!
Aber er zog schlussendlich die Konsequenzen und verübte einen Suizid! Der mann wäre vielleicht sogar mit Totschlag und ein paar Jahren Haft durchgekommen. Nein, und das erinnert mich noch an etwas, was meinen Respekt verdient: Der Totschläger oder Mörder schob dem Opfer keine Schuld zu, er richtete sich selbst, und ich glaube, das war moralisch und subjektiv gesehen, eine "gute" Tat...

Kommentare:

  1. Man sollte tatsächlich diese Aspekte auch berücksichtigen! Andere behaupten oft das Opfer sei mit dem Messer auf ihn losgegangen, er habe in Notwehr gehandelt, oder er war besoffen, auf Drogen oder einfach von Sinnen. Aus Eifersucht und die üblichen Ausreden…Nein, Sie haben schon recht, mit dem "leisen Respekt"….

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  2. Respekt? Der ist dort wo er hingehört!
    eine Horvath aus Österreich

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