Sonntag, 11. Mai 2014

WER oder WAS hat gestern gewonnen?

 Die "Wurst", der "Senf" oder das Brot des musikalischen Menüs, könnte man auch fragen? Gehen wir etwas "tiefer": Hat der Song von Conchita Wurst (wie einst Udo Jürgens mit "Mercie Cherie") gewonnen, oder die angebliche angekommene Botschaft gegen Homophobie (nicht nur in Russland) oder doch das "etwas" skurrile Aussehen und damit das vor einem Millionenpublikum vorgetragene "ganz anders" sein….?
Verdanken wir Spaßmachern das millionenteure Spektakel, für das der einheimische Steuerzahler nächstes Jahr aufkommen muss?
Wir ÖsterreicherInnen werden nur das "erfahren", was das Management und die Medien "vorgeben" und das wird natürlich die "angekommene Botschaft" und der großartige Song eines "phantastischen" Wesens, das nun auch "Aktivist" ist, sein…
Stellt sich mir abschließend noch die Frage: Hätte Conchita eigentlich als "stinknormaler" aber schwuler Tom Neuwirth auch den Song-Contest gewonnen….?

Kommentare:

  1. Hätte Conchita eigentlich als "stinknormaler" aber schwuler Tom Neuwirth auch den Song-Contest gewonnen….?

    Nein. Ich stelle die Antwort mal als universalgültig in den Raum. Die Frage ist, warum? Was goutieren die Anrufer beim Festival? Unschuld? (Nicole), Spritzigkeit? (Lena), Provokation? (Lordi), Travestie? (Conchita) - Da könnte man zu jeder Eigenschaft ganze Blogs mit Diskussionen füllen. Aber wenn man sich die Geschichte des Grand Prix anschaut, goutieren die Anrufer aller Nationen im Normalfall eines: Langeweile. So gesehen, hätte ein Tom Neuwirth allerdings auch wieder eine Titelchance gehabt... Verzwickt.

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  2. Ich denke, es werden sich viele Blogs mit dem Thema "haarige Wurst" befassen….
    Frage mich auch, wer ihm diese makellosen Zähnchen a la Stefan Raab, bezahlt hat? Mama und Papa? Als "Schaufenster-Dekorateur" wird es sich kaum "ausgegangen" sein… ;-)

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