Samstag, 31. Mai 2014

Eine Jubelmeldung: Da kommt aber Freude auf!

Fragt sich nur bei wem, wenn man folgendes liest: 
Erneut 3.300 Migranten vor Sizilien gerettet…..
...Rom - Der Strom an Flüchtlingen Richtung Sizilien reißt nicht ab. Schiffe der italienischen Marine sind seit über 24 Stunden im Dauereinsatz und retteten mehr als 3.300 Migranten, meldete die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Die meisten Migranten stammen aus Syrien und sollen in den nächsten Stunden auf Sizilien eintreffen….weiterlesen auf "derstandard.at"
Komisch, sind die Journalisten "Hellseher"? Die wissen glatt jetzt schon wer aller an Bord ist  bevor noch das Schiff geankert hat: Dass die meisten aus Syrien stammen! Das bringt doch mehr Sympathie, als die alltäglichen Wirtschafts- und Armutsflüchtlinge, die hauptsächlich junge Männer sind…
Der anonyme Kollege dieses Blogs http://aron2201sperber.wordpress.com/tag/asyl/ meinte einmal in einer Kolumne:
Dass es in Libyen Lager mit 700.000 Flüchtlingen geben soll, halte ich für ein reines Gerücht.
Der größte Teil der Syrer befindet sich laut Angaben des UNHCR im Libanon, Jordanien und der Türkei.
Vielleicht hat Italiens Innenminister Libyen (4.500 syrische Flüchtinge) mit dem Libanon (700.000 syrische Flüchtlinge) verwechselt.
Indem man behauptet, die Bootsflüchtlinge kämen überwiegend aus Syrien, möchte man die Überfahrten legitimieren und als unabwendbares Ereignis darstellen.
Die meisten Überfahrten nach Italien starten wohl auch nicht von Libyen, sondern eher vom näher gelegenen Tunesien.
Indem man Libyen angibt, kann man leichter eine Verantwortung der EU einfordern, da Gaddafi schließlich vom Westen abgesetzt wurde.
Selbst wenn in den nordafrikanischen Booten auch einige Syrer dabei sind,  haben die Überfahrten nach Italien jedoch wenig mit der Suche nach Asylschutz zu tun.
Syrer hätten über 20 arabische Länder, sowie die sunnitische Türkei und den schiitischen Iran zur Verfügung, um Schutz vor dem Bürgerkrieg zu finden.
Die gefährliche Überfahrt nimmt man nicht wegen des Asylschutzes, sondern wegen der Asylleistungen in Kauf.
Solange die Asylleistungen allen zustehen, die sich auf die Überfahrt begeben, werden sich Leute, die jene Leistungen in Anspruch nehmen wollen, weiter auf Überfahrt begeben.
Vielleicht werden sogar ein paar echte Flüchtlinge aus Syrien darunter sein.
Als "Zugabe" hier noch einige Kostproben (screens) von Lesermeinungen auf "derstandard.at":


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08
vor 2 Stunden
Nägel mit Köpfen
Langsam wärs vielleicht angebracht sich zu entscheiden was getan werden soll.

Entweder wir nehmen diese Leute in Europa auf, dann soll man aber gleich direkt einen Fährdienst oder sowas aufziehen ohne dass sich irgendwelche Schlepper dumm und dämlich verdienen indem sie 500 Menschen mit einem Satelitentelefon in eine Nussschale setzen bei der dann ganz unerwartet der Motor ausfällt. ("Seenot" ^^)

Wenn man diese Menschen nicht aufnehmen kann/will muss eben irgendwie verhindert werden dass es überhaupt zu so einem Überfahrtsversuch kommt. Entweder durch lückenlose Kontrolle auf afrikanischer Seite oder konsequente Rückführung damit es keine Sinn mehr mach es zu versuchen.
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05
vor 3 Stunden
Der Strom an Flüchtlingen Richtung Sizilien reißt nicht ab.
Warum auch?
Es ist eine win-win Situation. Die "Flüchtlinge" sind am Ziel ihrer Reise, die
Schlepper werden immer reicher. Und Afrika versinkt immer mehr im chaos.
Die "Flüchtlinge" sind am Ziel ihrer Reise
Leider beginnt in Italien erst die Reise. Die wenigsten wollen in Italien bleiben. Man sollte lieber mal daran denken, die Situationen in den Ländern wo sie her kommen zu verbessern. Für die Schlepper zahlen die ein paar Tausend Euro, aber in Afrika, können sie sich nicht vorstellen was auf zu bauen. Tja und so muss das Gelobte Land Europa herhalten.


Wow 44 000 Migranten
Deutschland nimmt allein 30 000 aus Syrien auf. Und von den 44 000 werden 22 000 in den Bus gesetzt und gesagt, sie sollen gefälligst gegen Norden fahren. „Schweden und Deutschland sind bei den Flüchtlingen die beliebtesten Länder, weil sie dort zumeist Verwandte und Bekannte haben, die positive Erfahrungen mit dem Asylwesen gemacht haben“, sagt Harald Baumgartner von der Tiroler Fremdenpolizei. „Diese Staaten haben einen guten Namen, gelten als asylfreundlicher als andere.“ Für Deutschland wiederum spreche die „besondere finanzielle und soziale Unterstützung“, die das Land Asylwerbern gewähre. Diese Motive würden von den Flüchtlingen am häufigsten genannt, wenn sie gefragt werden, warum sie nicht in Österreich um Asyl ansuchen wollten.
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011
vor 4 Stunden
cool
da gibts bald 3€ Afrikaner die 4€ Bulgaren auf unseren Baustellen ersetzen können.
(mehr als schwarzer Humor fällt mir schon nimma ein)

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