Donnerstag, 10. Oktober 2013

Österreichs "Knast-Methusalem": Soll er im Knast "verrecken"?


 Seit 35 Jahren durchgehend im Gefängnis 1978-2013
Der Mann, der die Justiz und die Vollzugsbehörden in Österreich das Schrecken lehrte. Journalisten dürfen ihn nicht Besuchen. Die Medien werden zensuriert oder es wird von Seiten der Justiz derart interveniert, das die Artikeln nichtssagend wirken. 
Was hat die Justiz zu Verschweigen? Geht es um seinen Gefängnisausbruch 1989 im Zusammenhang der Politikerfrau! Geht es um Beamtenrache wegen seiner spektakulären Protestaktionen in den 80er und 90er Jahren! 
Eine kurze Reportage um den geheimnisvollen und längsteinsitzenden häftling österreich mit Zeitungsberichte, Protokolle und Statements im anhang
Das erfährt  manauf einer Google-Seite, die sich "totgeschwiegen" nennt und handelt von einem Mann, der es in Österreich zu einem "Ruhm" brachte, um den ihn niemand beneiden wird: Ösetrreichs am längsten weggesperrten Häftling: 
Dieses "Amt" berichtete bereits über diesen Häftling und ein Leserbrief brachte uns nun dazu, diesen Fall einmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Aus der Sicht jener Frau, eine gewisse Susanne Reiter, die scheinbar für diesen Mann kämpft. Nun aber unser "alter" Bericht über Juam Carlos Bresofsky-Chmelier:

Donnerstag, 22. November 2012

Der am längsten "dienende" Häftling Österreichs klagt..


die Republik. Er will 50.000 Euro Schmerzensgeld für „schwerwiegende, entwürdigende und erniedrigende Behandlung“ und auch einen Verdienstentgang, weil der Langzeithäftling mit Juni 2011 von seinem Schwager zum Mindestkollektivlohn angestellt worden wäre.
Der Mann war 1978 verurteilt worden. 1989 brach er mit zwei weiteren Häftlingen aus der Strafvollzugsanstalt Graz-Karlau aus, kidnappte und vergewaltigte eine Frau. Den daraus resultierenden Prozess im Juni 1991 nutzte er zu einem Plädoyer für humanen Strafvollzug. Quelle:ORF.at
Eigentlich hätte mich diese Story nicht weiter berührt, da es in diesem Fall keine Unschuldsvermutung mehr gibt und die bisher abgesessenen Jahrzehnte auch kein "Lärcherl" (Wiener Ausdruck für "keine Kleinigkeit") sind....
Da kein Name dabei steht, googelte ich neugierig und fand folgendes (mit Vorbehalt!) heraus: Die Geschichte mit der Vergewaltigung soll so nicht stimmen. Auf pressemitteilung.ws kann man u.a. auch folgendes lesen:

Bresofsky Chmelir - Vom Staat verhasster Häftling

....Sachverhalt:
Das ganze Land empörte sich Anfang August 1989 in Vorverurteilung und mit dramatischen Schlagzeilen darüber, das der Strafgefangene und Ausbrecher Juan Carlos Chmelir eine Mutter und Gattin eines Oberregierungsrates der steirischen Landesregierung entführte und zwei Tage lang in Geiselhaft festhielt und mehrfach vergewaltigte.

Tatsache ist allerdings, das der Ausbrecher laut Urteilsausführung des Landesgerichtes Graz vom 28.6.1991, AZ 6 Vr 1998/89, das vermeintliche Opfer weder entführt hat noch als Geisel festhielt. Vielrichtiger wurde der Angeklagte wegen Nötigung nach §§105,106 StGB verurteilt.....
Nun tauchen Polizei- und Gerichtsprotokolle auf, die dramatischen und unvorstellbaren Einzelheiten beinhalten.
....
Während sich das Land lautstark empörte, spazierte der Gefängnisausbrecher mit das vermeintliche Opfer in Wirklichkeit weitgehendste in der Öffentlichkeit herum.
Sie spazierten in belebten Orten und in der Großstadt Klagenfurt herum. Sie besuchten Bauernhäuser auf und ließen sich dort bewirten. Sie suchten wiederholt Lebensmittelgeschäfte auf und kauften dort Getränke und Esswaren ein. Sie gingen in mehreren Cafelokale und tranken dort Kaffee und diverse anderen Getränke. Sie bewegten sich mehrmals bei Autostopp zwischen der einen und der anderen Ort fort u.a.m. Sie standen quasi ständig in unmittelbaren Kontakt zur Außenwelt und zu dutzenden Personen, Passanten, Gästen und Angestellten und sonstigen Privatpersonen....
Was war es nun wirklich? Eine relativ "harmlose" Nötigung oder, wie es auf der Seite des ORF nachzulesen ist, eine Vergewaltigung? (Ist ja heute auch nicht mehr ein besonders schweres Delikt, wenn (geiler) man(n) dafür schon in den Genuss eines moderaten "Hausarrestes" kommen kann, wenn auch mit Fußfesselchen....


Nach dem heutigen Leserbrief einer Frau Daniele Sentir (?) zu dem Artikel erlaube ich mir der Seite "totgeschwiegen" meine Aufwartung zu machen, wo viele Fakten und interessante Zeitungsausschnitte auf den (die) Leser-innen warten, die sich dann vielleicht auch die Frage stellen werden: Was geschieht da mit einem Menschen, der seit 35 Jahren weggesperrt wird? Soll er wirklich im Knast "verrecken", wie ihm einst ein Justiz-Beamter gedroht haben soll? Der "Vergewaltiger", der angeblich mit seinem "Opfer" sogar Lokale aufsuchte und spazieren ging? Bitte um eine resolute Aufklärung, ersucht das "Amt" das unautorisiert ist...
Hier geht es zur Seite "totgeschwiegen"


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