Unautorisiertes Amt: Bissige-Weicheier-News.

Sonntag, 29. Juli 2012

Man(n) sagt Laufhaus, nicht Puff!

Die Zeiten ändern sich. Damit auch allerlei Angewohnheiten, Berufsbezeichnungen, Produktnamen (wie aus rassistischen Gründen die Mehlspeise "Mohr im Hemd", oder das "Negerbrot", eine dunkle Schokolade mit Nüssen "out" sind). Viele Speisekarten sollen nach Jahrzehnten auch von "Zigeuner-Spießen" oder "Zigeuner-Schnitzeln" gesäubert werden....
Wie wohl in Zukunft die Operette "der Zigeunerbaron" heißen wird? Keine Bange, der "Betroffenheitsindustrie" wird schon bald etwas einfallen...
Bordelle traf es auch: Es sind heute "Laufhäuser" oder "Clubs". Puff wurde in die "Verbannung" geschickt, weil es scheinbar schicker und zeitgemäßer klingt, ein "Laufhaus" zu besuchen. Heute sagt keiner mehr Hure oder Stricher, denn es sind, gendergerecht ausgedrückt, "SexarbeiterInnen". Strizzis, also Zuhälter, scheinen bald in der Kategorie "Manager" auf, die ihre "Bonus-Zahlungen" täglich in (formlose) Rechnung stellen.
Ich finde es schade, dass "Freudenhäuser" im Umgangston scheinbar "ausgestorben" sind und nun eben als "Laufhäuser" regeneriert und der stressigen Zeit angepasst wurden. Manche werden sich fragen: Was ist eigentlich ein Laufhaus? Bei "Wikipedia" ist für "Strich-Dummies" folgender Eintrag über Laufhäuser zu finden:

Ein Laufhaus ist ein Bordell, in dem Prostituierte ein Zimmer angemietet haben. Wenn sie auf Freier warten, steht ihre Tür offen.

Die Freier können durch die Gänge des Hauses laufen (daher der Name Laufhaus), um mit den Damen in ihren Zimmern zu verhandeln und gegebenenfalls einen Prostitutionsvertrag zu schließen.[1] Der Besuch kostet in den meisten Laufhäusern keinen Eintritt.

Also auch ein Haus der "offenen Türen"? Jedenfalls sollte der Eintrag endlich mal überarbeitet und korrigiert (aber ohne erigiertes Spatzerl!) werden, denn heutzutage ist vielleicht schon der Begriff "Prostituierte" diskriminierend, und könnte von einer Sexarbeiterin erfolgreich verklagt werden....
Weiters stelle ich mir die in der Unterhose bohrende Frage: Wieso sollte ich durch ein Puff "laufen"? Da findet doch keine Olympiade mit einer Lauf- Disziplin statt und durch ein Kaufhaus laufe ich ja auch nicht, wenn ich etwas erstehen will! "Mann" will sich entspannen, genießen, spritzen und ge- aber auch erhört werden. (Sie sehen, ein Experte spricht ;-)
Für mich ist und bleibt ein (gut geführtes) Bordell mit wechselndem Angebot von frischen Schenkelchen und Brüstchen ein Freudenhaus, Basta!  

Über Tier-Hoden, Schnitzeln, Österreich und die Olympiade....

Gestern bei Olympia: Doppel im Tennis: Zwei Österreicher spielten gegen zwei Engländer. Bemerkenswert, wieder einmal, der Kommentator: Wenn die beiden Österreicher einen Fehler begingen, der Ball knapp im Out oder Netz landete, hörte man das gleiche Gejammer wie bei den meisten Spielen österreichischer Kicker im Nationalteam: Stets Pech für die Anhänger des "Wiener Schnitzels", (heute auch schon oft mit Liebhabern von Halal- Fleisch junger Kälber) Glück für die "Fish and Chips"....... Fans (hier kann man aber auch Curry-Wurst, Pizza, Kebap, oder andere kulinarische Spezialitäten ehemaliger (und zukünftiger) Gegner einsetzen)
Heute sah ich (kurz) morgens die Aufzeichnung eines Tischtennis-Spiel vom "Österreichischen Tischtennis-Ass" Li Qiangbing gegen eine kanadische Kontrahentin mit einem ähnlichen, auch etwas unaussprechlichen Namen (bei dem man an gebratene Hunde oder gegrillte Kakerlaken denkt). Da meinte der Kommentator öfters "aus österreichischer Sicht...."
Als Österreicher sah ich zwei Chinesinnen mit dem kleinen Bällchen spielen und es war mir eigentlich "Wurst" wer von den beiden gewinnt! (Die "Wurst" müsste aber vegan sein ;-)
Gewinnerin beim asiatischen Duell war übrigens: Das "Schnitzel"! (oder doch eine Liebhaberin von Tier-Hoden im Penis-Restaurant Guolizhuang in Peking? (Hier die Übersetzung des Lokalnamens für jene wenigen Leute, die des chinesischen nicht ganz mächtig sind: 锅里壮