Samstag, 14. Januar 2012

Neue "Vorschläge" für eine emanzipierte und aussagekräftige "BundeshymnIn"

Da habe ich etwas entdeckt, das mich zum schmunzeln, andere, am ganz linken Rand an den Rand eines Herzinfarkts bringen wird... 
Von den Mühen der politisch korrekten Tiefebene


Man muss lebhaft zweifeln, ob die Bundeshymne nach dem jüngsten Gewaltakt von Rot-Schwarz-Grün schon genügend politisch korrekt ist. Eigentlich besteht ja noch auf vielen Gebieten dringender Handlungsbedarf. In der geltenden Form ist die Hymne daher in Wahrheit noch immer eine Schande für korrekte Menschen.
Fehlen in ihr doch die Transgender-Menschen; werden doch die christlichen „Dome“ erwähnt, aber keine Moscheen und Logen; fehlen doch die Ahninnen in den „Ahnentagen“; zeigt doch „begnadet für das Schöne“ einen völlig überholten, ja skandalös reaktionären Kunstbegriff; muss doch die Erwähnung des Wortes „Strome“ jedem wackeren Grünmenschen einen elektrischen Stoß versetzen; und klingt doch die Bundeshymne insgesamt noch immer viel zu patriotisch.
Viktor Szontagh hat sich daher der Mühe einer Neudichtung unterzogen. Dafür haben ihm alle politisch korrekten Mensch_innen herzlich zu danken. Ich tue es auch. Dass das Versmaß noch nicht ganz stimmt, muss wohl egal sein, schließlich ist dieses Defizit ja auch unseren Parlamentariern bei der jüngsten Umdichtung egal gewesen.
Der vorgeschagene neue Wortlaut:
‎"Land der Täler und Berge,
Land der Gewässer und Trockengebiete,
Land der landwirtschaftlich genutzten Flächen und der Naturgebiete,
Land der Gebäude von religiöser Bedeutung (unter Beachtung der Nichtreligions-Freiheit der atheistischen Bevölkerungsteile),
Land der arbeitenden und arbeitslosen Menschen und Menschinnen,
vergangenheitsbewältigend und zukunftsreich!
Heimat großer Töchter, Söhne und Transgender-Personen,
Volk, begnadet für das Schöne, Abstrakte und Nonfigurative,
Vielgerühmte, politisch korrekte Republik Österreich (ohne nationalistische Untertöne, voller Bedauern über all die Verbrechen die in den letzten Jahrtausenden begangen wurden, für die Österreich die volle Schuld und Verantwortung für ewige Zeiten auf sich nimmt)!
© Viktor Szontagh

PS.: Irgendwie ist aber auch das noch nicht wirklich ganz korrekt: Wo sind denn da die Tiere geblieben? Dürfen sich die Österreicher denn „Volk“ nennen, was ja geradezu völkisch klingt? Und: Wenn sowohl Täler wie Berge genannt werden: Wo bleiben denn da die Ebenen (oder gar die parlamentarischen Tiefebenen)?
Alle Leser sind daher dringend zu noch weiter verbesserten Neudichtungen eingeladen. 
Quelle: andreas-unterberger.at
Auf der Seite "sosheimat" (Bin mit den Erzkonservativen und "christlich-korrekten" nicht unbedingt einer Meinung, aber trotzdem ist die Seite für mich eine Pflichtlektüre, da dort, wie auf "PI-News" manches gesagt wird, was von (Links-) subventionierten Medien verschwiegen wird...
Da fand ich nämlich noch eine rechte "Version" der Bundeshymne (ebenfalls zum "etwas weniger" schmunzeln):
BundeshymnIn
Land der Töchter und Emanzen
Land wo Rauch und Kallat tanzen
Land der großen Frauenrechte
Land der Männer nur als Knechte
gleiches Recht ist nur ein Hohn
beim Antrittsalter der Pension
beim Bundesheer wir nichts gewinnen
es gibt dort keine MännerInnen
und im Beruf wir später schauen
da wird man(n) nichts – dank Quotenfrauen
Land der geifernden Emanzen
die Männern auf der Nase tanzen
ganz egal wohin wir schauen
die schöne Sprache sie versauen
man(n) glaubt ja oft man(n) ist von Sinnen
alles endet nur auf „-Innen“
und sollte auch der Coup gelingen
ich werde „Töchter“ niemals singen
armes Land – emanzenreich
viel geprüftes Österreich.


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