Unautorisiertes Amt: Bissige-Weicheier-News.

Freitag, 21. Oktober 2011

Was haben Kopftücher, Palmen und Eisbären gemeinsam?

"Anstieg von Rassismus im Internet und gegen Kopftuchträgerinnen" lautete die ursprüngliche Schlagzeile dieses Blogs, die aber keinen Hund vom "Ofen" (Google) weg lockte. Daher änderte ich die "Headline" etwas reisserischer um, und am Ende der Betrachtung erfahren Sie den Sinn der gestellten Frage.....
Zara hat seinen Rassismus-Report veröffentlicht und derstandard.at. berichtete u.a.:
....Muslimische Frauen, die sich (natürlich freiwillig und ohne Druck. Anm.d.Red.) dazu entscheiden aus religiösen Gründen (doch niemals aus ideologischen! Anm.d.Red.) ein Kopftuch zu tragen, wurden im Alltag vermehrt rassistisch beschimpft.(wäre das auch ohne Kopftuch der Fall? Anm.d.Red.) Auch im Berufsleben führte dieses sichtbare Zeichen der Religionszugehörigkeit (Vereins-Tracht) wiederholt zu Diskriminierungen. Es seien häufiger als bisher Fälle gemeldet worden, in denen Frauen mit Kopftuch am Arbeitsmarkt abgelehnt wurden....
Wahrscheinlich in rassistischen Boutiquen, oder in rassistischen Bars, rassistischen Restaurants, Friseurläden, Discos, Cafe`s, Saunen, Solarien, Massage-Studios, Metzgereien oder... (der Platz für weitere Beispiele wird langsam eng! Anm.d.Red.)
Da erinnere ich mich an einen Fall:
Ein muslimischer Supermarkt-Angestellter in Schleswig-Holstein hat die Kündigung erhalten, weil er sich weigerte, alkoholische Getränke ins Regal einzuräumen
....Er folgte seinem Gewissen und verlor seinen Job: Ein als Ladenhilfe in Schleswig-Holstein beschäftigter Muslim weigerte sich strikt, alkoholische Getränke in Verkaufsregale zu räumen. Sein Glaube, so begründete er, verbiete ihm jeglichen Umgang mit Alkohol.
Das Urteil: Der Mann "gewann" die Klage!
Mir kam beim lesen des Artikels auch folgendes in den Sinn: Kann man Palmen in der Antarktis züchten oder Eisbären in Afrika ansiedeln?
Ich finde jedenfalls: Eis sollte in der Arktis, auf Gletschern oder in Eisläden zu finden sein...

Redakteure sollten öfters mal googeln,

bevor sie Nachrichten in die Welt setzen, die so nicht stimmen. Wie:
Paris Hilton macht auf Mutter Teresa...und spendet Geld für Bettler in Indien...
las ich in einem öst. "Weekend-Magazin" und wieder setzt es "Schelte" an diesem Satz: Mutter Teresa spendete nichts, sie kassierte Spenden! Fast hätte ich es vergessen: Sie spendete das gleiche wie der Papst: einen Segen, von dem niemand abbeissen kann....
mehr über die wahre "Mutter Teresa"
auch hier steht ähnliches über den Besuch, aber da "fehlt" halt "einiges" in dem Satz, denn Hilton taufte keine Menschen gegen ihren Willen!:
"Paris Hilton als Mutter Teresa? Da fehlt wohl noch einiges, aber der Anfang scheint gemacht zu sein".

Typisch blöde Reporter-Frage im Schatten einer Tragödie...


Zuerst die (schon etwas verstaubte) Schlagzeile von "Oe24.at":

Brutaler Mord an Opernball-Schönheit

Bildhübsche 18-Jährige wollte Trennung, da stach ihr 21-jähriger Freund zu.


Im Gegensatz zu dem vorigen Artikel des "Unautorisierten Amtes", wo die BILD-Redaktion ruhig auch  den Zugriff-Beschleuniger "schöne Hure"in die  Schlagzeile hätte plazieren können (sollen) wird beim österreichischen "Ableger" wenigstens "Opernball-Schönheit" in die "Klick-Falle" für viele Zugriffe gelegt.
Natürlich interviewte "ÖSTERREICH" auch eine Nachbarin des Paares, Frau Ruza K.: 



ÖSTERREICH: Hätten Sie Ihrem Nachbarn so eine Tat zugetraut? RUZA K.: Nein. Er hat auf mich wie ein ganz normaler junger Mann gewirkt.  


Schön, dass man dem (vermutlichen) Mörder nicht angesehen hat, dass er einmal (vermutlich) wem umbringt. Man sieht es ja jedem an, dass er ein skrupelloser Mörder, Gewalttäter, Heiratsschwindler, Betrüger, Kinderschänder, oder ganz einfach, ein Arschloch ist.



und ewig lockt die "Hure"....

Neugierige an und verleitet auch zu "Klicks" im Internet. So titelt heute BILD.de:
Hure (28) vom Ehemann (59) erwürgt....
Wenn so ein Schicksal eine Hilfsarbeiterin, Putzfrau oder Verkäuferin trifft, würde der Bericht darüber von einer Schlagzeile zu einem "Schlagzeilchen" reduziert. Aber in diesem Fall reizt der Altersunterschied und eben die Hure samt Fotos. Dazu ein Tipp dieser Seite an den Redakteur: "Schöne Hure" wäre das Tüpfelchen auf dem "i" geworden...