Unautorisiertes Amt: Bissige-Weicheier-News.

Sonntag, 6. März 2011

Von und Zu Guttenberg und Richard Lugner: PR-Genies in eigener Sache!

Richard Lugner hat sein "Haus-Leibblatt" ÖSTERREICH und Gutti hat die "BILD" als Hofberichterstatter. Der Unterschied? ÖSTERREICH ist kleiner, nicht nur im Format.
Guttenberg hat eine schöne, gebildete und junge Frau, seine Stephanie, geborene Gräfin von Bismarck-Schönhausen.
Aber auch da kann Lugners junges Streicheltierchen Katzi, punkten: Sie war schon beim Schönheits-Chirurgen, ist eingebildet, und auch eine "von"! Sogar doppelt: "Von" Litauen und "von" Sokol, ihren Vater.
Guttenberg hat ein (oder mehrere?) Schlösser, Lugner einen (Einkaufs) Tempel! Beide haben eine Fangemeinde und lassen andere die PR zahlen: Zwei Genies......

Dieser Artikel ruht auf der "generösen" Geste des Herrn Guttenberg über 30.000 Euros für die Hinterbliebenen der getöteten Soldaten zu spenden. Anzeigen in Zeitungen hätten mehr gekostet....
Lugner "spendete" für Bunga-Ruby 40.000 Euro.

Politiker und Drogen: Nur in Slowenien ein Pinkel-Problem?

Opposition fordert Drogentest für Politiker! 


Nach Kokain-Gerüchten um Premier Pahor und Innenministerin Kresal - Drogen-Missbrauch in   Slowenien weit verbreitet..

In Slowenien will Oppositionführer Janez Jansa einen verpflichtenden Drogentest für alle Spitzenpolitiker einführen. Einen entsprechenden Gesetzesvorschlag hat Jansas Demokratische Partei (SDS) im Parlament in Ljubljana eingebracht. Hintergrund des ungewöhnlichen Vorstoßes sind Gerüchte, wonach Ministerpräsident Borut Pahor und Innenministerin Katarina Kresal verbotene Drogen konsumiert haben sollen. 

In dem Artikel des Standard ließ mich ein Absatz aufhorchen, der mich etwas erstaunen ließ: 
...Innenministerin Kresal hatte nach dem Bekanntwerden der Drogengerüchte bereits die Flucht nach vorne angetreten: Im Dezember ließ sie im Laibacher Klinischen Zentrum ihren Urin auf Drogen untersuchen. Der Test fiel negativ aus. 

Zum "Testergebnis": Kokain ist bereits nach drei Tagen nicht mehr im Urin nachweisbar. (in den Haaren "etwas" länger) Die "Satterday Night" kann also auch mit Hirnpreller gefeiert werden, und spätestens Mittwoch gibt es keine Probleme mehr beim Pinkeltest....

In Wien kann man so manche Politiker auch öffentlich beim Drogen-Konsum beobachten: Mit einem Glas Champagner (bei sehr festlichen Anlässen) oder etwas "Volksnäher" am Naschmarkt bei einem Glaserl Wein (muss nicht immer österreichischer sein) oder gleich beim lustigen "drei Bier" bestellen...
Hauptsache, Kameras sind dabei und die Wirtschaft soll doch angekurbelt werden! Man kann sich natürlich auch so manche "Misswirtschaft" einhandeln, wenn man mit den Fingern drei Bier bestellt und niemand diese "Bestellung" wahrnimmt... 
/Das sind natürlich erlaubte und die Wirtschaft fördernde Drogen, die da öffentlich konsumiert werden....)


Bauernschläue: Wie kann man das Bettelverbot umgehen?

Eine neue Bettel-Masche für die neue Touristensaison: Gestern war ich im ALDI (in Denia, Costa Blanca, der Hausmeister-Strand der Madrilenen), um Wasser einzukaufen. Dieses mal saß kein Bettler (die üblicherweise sehr geschäftsorientiert neben den Einkaufswägen kauerten, oder eher lauerten) sondern ein junger Osteuropäer vor dem Eingang und präsentierte eine Papp-Tafel, auf der die "Bitte um Arbeit" vermerkt war....
Natürlich haben die dort einkaufenden Hausfrauen und Residenten massenweise Jobs zu vergeben!
Je schöner das Wetter wird, desto mehr Bettler reisen mit den Bussen an!
Es ist schon ein Problem in einer größeren Stadt an der gesamten Küste, (auch in Frankreich), einen Parkplatz zu finden. Wenn ein Autofahrer (besonders mit ausländischen Kennzeichen) halbwegs den zornigen OsteuropäerInnen oder Latinos, die einem unbedingt die schon sauberen Scheiben des Autos um "nur" einen Euro putzen wollten, mit eher gimpflichen Schimpfworten oder Flüchen entkommen ist, stehen bei freien Parkplätzen andere "Kollega", die den schon gestressten Autofahrer in die Parklücke "einweisen" wollen.....
Natürlich mit aufgehaltener Hand, die vom Autofahrer auch unbedingt beachtet werden sollte!
Auch wenn für der Parkplatz offiziell Gebühren erhoben werden (Kurzparkzonen).
Wer die "Schutzgebühren" nicht berappt, muss mit einem kräftigen Kratzer im Lack oder zerstochenen Reifen rechnen, und das kommt teurer...

Ungewollte "Schleichwerbung" für die FPÖ:

Da heben sich nach Schätzungen der Krone.at rund 300 bis 400 Menschen gefunden, die am "1.Linzer Massenbetteln" teilnahmen.
Die Aktion wurde von der neu gegründeten Plattform "BettelLobby" Oberösterreich durchgeführt und setzte sich gegen das Bettelverbot ein, das am 10. März vom oberösterreichischen Landtag beschlossen werden soll. (und hoffentlich  für "Gastbettler" auch beschlossen wird!)


Die Teilnehmer würde ich aber nicht gerade als "Masse" bezeichnen, eher als Grüppchen. Besonders wenn man auch noch die zur "Demo" noch schnell angereisten "Gast-Bettler" samt Familien aus dem nahen Ausland abzieht....
Das wird von der echten Masse der Bevölkerung eher als Grund angesehen, bei den nächsten Wahlen die FPÖ zu stärken....