Unautorisiertes Amt: Bissige-Weicheier-News.

Dienstag, 13. April 2010

Harald Hauke, Alfred "Fredi" Kreuzer, sprachen Tacheles im ORF!

Der ehemalige Unterwelts-Boss Harald Hauke brachte es auf den Punkt, als er von "Gürtel-Bossen" sprach, die keine sind. Vom Strizzis, die zwar ein schönes Auto fahren (die wenigsten haben für ihre Pracht-Karossen nicht einmal den Typen-Schein, (denn der liegt zumeist auf der Bank als Einlage für den Kredit oder Leasing) und wer weiß wirklich, wie und wo manche wohnen....
Fredi Kreuzer versuchte etwas verkrampft Schutzgeld-Erpressungen als Dienstleistungen zu deklarieren. Er verglich Äpfel mit Birnen, pardon, wenn "Beschützer" ohne Gewerbeschein Schutzgeld "erbitten", mit Service-Diensten für Sicherheit zu vergleichen. Auch ein Türsteher oder Sicherheitsdienste in Discos werden bezahlt.
Richtig, Freddi! Es geht ja nur um den "Schutz", nicht woher er kommt ;-)
Wenn Richard Steiner ein krimineller Boss war, dann höchstens mit lukrativen "Nebengeschäften", denn vom Verdienst mit Huren und Bordellen mit teurer Miete allein, kann heute keiner mehr einen Ferrari fahren und Häuser besitzen. Das war auch vor 20 Jahren eine Rarität...

Alfred Kreuzer, ein ehemaliger Millionär, nun stellvertretender Bordell-"Bosss" am Wiener Gürtel!

Früher trat er als Boss in Boss-Anzügen in seinen Wiener Bordellen auf. Schöne Frauen waren in seinem Leben keine Mangelerscheinung. Weder in Deutschland (Köln) wo er als der "schöner" oder "Wiener Fred" als Strizzi ein bekannte Nummer war. Er "schob" auch manche gute...
Heute kämpft er ohne Fäuste und ohne Geld gegen einen Giganten: Die Firma NOVOMATIC. Ein Großteil seiner Millionen wanderte vielfach in die Kassen des Spiel-Automaten-Giganten. Schließlich gewann Fredi auch einmal einen Lotto-Sechser und hatte eigentlich als rechte Hand der ehemaligen echten Gürtel-Größe Eduard H. (der züchtet heute Rosen) ein schönes Leben vor sich: Frauen, Geld und was ein Mann so liebt...
Doch der "Stoß", das illegale und später das legale Glücksspiel zogen ihm das vorletzte Hemd aus. (Auch dem Herausgeber dieser Zeilen) Es geht aber nicht nur um Alfred Kreuzer, es geht um das "kleine Glückssüiel!" im gesamten. Hier rollen Milliarden, zumeist aus den Börsen von Arbeitslosen, krankhaften Zockern, die oft nicht einmal ihre Miete bezahlen können. Jugendliche, die ins Kriminelle abgleiten (Beschaffungskriminalität). Es trifft nicht die Etablierten, nein, nur die sogenannte "Unterschicht".
Wenn nun entgegnet wird: Die Leute würden ins Internet ausweichen, stimmt nicht! Denn da benötigt man eine Kredit- oder Bankomat-Karte. Die haben aber die wenigsten Spieler. Geschweige ein Konto...
So viel unnötiges wird verboten und mit harten Strafen sanktioniert. Aber diese Art der Abzocke des "kleinen" Spielers beim "kleinen Glücksspiel" ist ein Wahnsinn!

Hier Teil 1 der "Looser-Story":


Teil 2:



Teil 3:


Teil 4:


Links: Falter: Das unheimliche Glück
Strafanzeige wegen Illegalem Glücksspiel gegen Novomatic eingebracht
Novomatic (Wikipedia)
Spieler-Info
Grüne zum Glücksspielgesetz
Abzocker-Novelle