Donnerstag, 21. Januar 2010

kusch oder gusch?

Manche Menschen kuschen gerne, wenn es um das Schicksal von anderen geht. Viele Zeitgenossen verwenden das Wort "Kusch" gerne um ihren Hund zu befehlen, er solle ruhig sein. Kurz, knapp, bündig, wie es halt die Deutschen mögen.
Der Ösi, besonders der Wiener, geht das Wort ruhiger an. Er meint "(geh) gu(u)sch". Das "G" macht den Ton. Das lange "U" ist nicht betont, sondern soll Lässigkeit signalisieren. Vielleicht beim gemütlichen Fernseh-Abend, wenn der Herr des Hauses in der Unterhose vor dem Fernseher sein Bier schlürft und in Ruhe sein Bildungsprogramm wie "Wetten dass" oder DSDS" ansehen will und seine Gattin ihn vielleicht fragt, ob er frische Socken haben will. Da gilt auch beim katholischen Wiener die islamische Sitte, dass die Frau zu kuschen habe. Aber da sie ja kein Hund ist, meint der Herr Österreicher fast gemptlich: "geh, guusch doch!" Ist doch netter als ein preußisches :"Kusch mal!!" (Rufzeichen beachten!)

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